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Mit dem iPad zum Abitur?

Ab dem Schuljahr 2015-16 sollen zwei 5. Klassen mit personalisierten Ipads ausgestattet werden. Dazu hat Informatiklehrer Jaouad El Jerroudi, im Auftrag der Schulleitung, ein Konzept entwickelt. Dieses soll zunächst nur als Pilotprojekt durchgeführt werden, damit die Eignung von Tablets für den Unterricht  geprüft werden kann. Die Stadt Monheim unterstützt das OHG finanziell bei der Ausstattung.

Zunächst wird es eine einjährige Testphase geben, die praktische Vor- und Nachteile aufdecken soll. Nach diesem Probejahr und einer Evaluation in Kooperation mit der Stadt wird dann entschieden, ob und wie lange das Pilotprojekt noch weiterläuft. Sollte das Projekt gut laufen, werden auch die Eltern an der Finanzierung beteiligt und alle 5.-Klässler sollen mit Tablets ausgestattet werden. Aber egal ob das Projekt später ausgeweitet wird oder nicht, Jaouad El Jerroudi ist schon jetzt dankbar: „Dass wir dieses Pilotprojekt überhaupt durchführen können, haben wir unserem Bürgermeister und der Stadt Monheim zu verdanken.“

 

Das Pilotprojekt wird in den 5. Klassen durchgeführt, da die Schüler offene Lernangebote aus der Grundschule bereits kennen und somit in den Umgang mit Tablets „hineinwachsen“ können. Demnächst haben es 12 Lehrer mit Tabletklassen zu tun. Erste Fortbildungen zum Thema „Tablets im Unterricht“ für die 12 Lehrkräfte, die im kommenden Schuljahr dann in den Unterricht mit Tablets involviert werden, haben bereits stattgefunden.
Außerdem werden schon vor Beginn des neuen Schuljahres iPads und Apps ausprobiert und getestet, um möglichst wenig Zeit am Schuljahresanfang zu verlieren und mit den Schüler direkt effektiv lernen zu können.

Da das iPad klassische Unterrichtsformen und Materialien nicht ersetzen soll, dient es nur als Ergänzung an Stellen, in denen es ein „Mehrwert“ darstellt. Es soll aktiv und kreativ im Unterricht genutzt werden, denn es bietet zahlreiche neue Möglichkeiten. So können Präsentationen vorbereitet, Lernapps genutzt oder interaktive iBooks sowohl gelesen als auch erstellt werden, damit Schüler aktiver im Unterricht mitwirken und in Zukunft sogar weniger Bücher tragen müssen. Außerdem wird es deutlich einfacher,  Arbeitsergebnisse mit Mitschülern und Lehrern zu teilen. Das Tablet geht also weit über die Möglichkeiten von PC und Laptop hinaus, nicht nur aufgrund seiner Multifunktionalität, sondern auch wegen der einfachen Bedienung und der hohen Sicherheit, die es bei den iPads mit iOS 8 gibt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schüler nicht nur lernen, kompetenter mit modernen Medien umzugehen, sondern auch, sie kritisch zu durchleuchten.

Wie bei jeder technischen Neuerung gibt es aber auch hier kritische Stimmen. Eine ist beispielsweise, dass die Kinder dann noch mehr vor dem PC „rumsitzen“ und irgendwann das Schreiben verlernen würden.  „Der vielfältige Einsatz von Tablets im Unterricht stellt kein passives „Rumhängen“ vor einem technischen Gerät, wie einem PC, Fernseher oder Smartphone, dar, sondern ermöglicht ein aktives Kommunizieren und kreatives Erarbeiten von multimedialen Inhalten. Das Schreiben und andere klassische Arbeitsformen sollen und dürfen von Tablets keineswegs ersetzen werden!“ So hofft Informatiklehrer El Jerroudi zumindest einige Befürchtungen entkräften zu können.

Das didaktische Konzept zur Einführung der iPads gibt es hier.

Phillipp Schulte / Maike Krebber

Tablets am OHG

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