Fachunterricht

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"Die 55 beobachteten Unterrichtssequenzen zeigen am Otto-Hahn-Gymnasium eine vorbildliche Unterrichtsqualität [...]. Auch die Unterstützung eines aktiven Lernprozesses  gelang am Otto-Hahn-Gymnasium in vielen der beobachteten Unterrichtssequenzen auf hohem Niveau. Der verlängerte Stundenrhythmus, die vorbereiteten Lernumgebungen (Lehrerraumsystem), der zielführende Medieneinsatz und geeignete methodische Arrangements (für aktive und kooperative Lernprozesse) gaben den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum selbstständigen, forschenden Lernen und förderten die Motivation und aktive Mitarbeit."

aus: Abschlussbericht der Qualitätsanalyse 2011{/xtypo_rounded1}

Stundentafel

Aktuelle Stundentafel

Stundentafel OHG Sek 1  korrigiert  1 -1

 

 

Stundentafel ab dem Schuljahr 2014/15

Stundentafel ab 2014-15



 

Fächerangebot

 Überblick Fächerangebot

faecherueberblick

 

Die beiden Klassen der Erprobungsstufe bilden eine pädagogische Einheit, die wir unter dem Gesichtspunkt der Förderung sehen: In den zwei Jahren der Erprobungsstufe werden die Kinder behutsam an die Arbeitstechniken und Anforderungen der weiterführenden Schule herangeführt. Das Otto-Hahn-Gymnasium erleichtert den Kindern den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium durch die Anknüpfung an Lerninhalte und Arbeitsweisen der Grundschule; ebenso dadurch, dass die Klassenleiterin bzw. der Klassenleiter möglichst zwei (oder sogar drei) Fächer in den neuen Klassen unterrichtet. Hinzu kommen sozialintegrative Maßnahmen: Besprechung und Lösung aller anstehen-denvKlassenprobleme,DSozialtraining, Wandertage, Klassenfeiern, Verschönerung der Klassenräume. Der sorgfältigen Beobachtung dienen Beratungen aller in der Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer über die Entwicklung der einzelnen Kinder, über etwaige Schwierigkeiten, deren Ursachen und mögliche Wege zu ihrer Überwindung. Am Ende der Klasse 6 fällt die Entscheidung, ob das Kind am Gymnasium bleibt oder die Schulform wechseln muss. Am Ende des Schuljahres 2008/09 verließen von 150 Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse nur vier das Otto-HahnGymnasium.

 

Folgende Veranstaltungen werden von unserer Schule zusätzlich für jeden Schülerjahrgang durchgeführt:

• Informationsaustausch zwischen OHG und Grundschulen (Anfang des Schuljahres bis Dezember): Hierbei treffen sich die Klassenleiter der zukünftigen 5. Klassen mit den Klassenleitern der 4. Grundschul-klassen zum Informationsaustausch (u.a. Übergang von der Grundschule zum Gymnasium, Lerninhalte und Lehrmethodik der Schulformen).

• Informationsabende für Eltern der Klassen 4; hier informieren wir Interessierte in kleinen Gruppen über das gymnasiale Lernen und unser spezielles Lernangebot.

• „Tag der offenen Tür“ zur Information der Grundschulkinder der 4. Klassen und deren Eltern: Alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler vor allem der 5. und 6. Klassen gestalten diesen Tag. Nach einem Rahmenprogramm in der Aula (Musik- und Theaterdarbietungen u.a.) finden Führungen durch das Schulgebäude statt mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen.

• Möglichkeit von Unterrichtsbesuchen der Grundschulkinder der Klassen 4 und deren Eltern in den Klassen 5 des OHG (bis zu den Anmeldungen im Frühjahr)

•Begegnungstag (kurz vor den Sommerferien). Die für das OHG angemeldeten Grundschulkinder und deren Eltern treffen sich an einem Nachmittag in der neuen Schule und lernen spätestens jetzt ihre neuen Klassenleiter und Mitschüler sowie Schülerpaten kennen.

• Schulbeginn der neuen Klassen 5: Am ersten Schultag werden die Schülerinnen und Schüler in der Aula durch eine kleine Begrüßungsfeier in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Anschließend erfolgt für die Kinder die Stundenplanverteilung in den Klassen, während die Eltern über Sinn und Verfahren der Erprobungsstufe informiert werden.

 

Wir fokussieren unser Angebot auf die Bereiche Fremdsprachen und Naturwissenschaften - auch im Hinblick auf die vorgegebenen Pflichtbedingungen in der Oberstufe. Im Einzelnen bieten wir folgende Fächer bzw. Fächerkopplungen an:

• Französisch

• Englisch-Erdkunde

• Physik-Technik

• Biologie-Chemie

• Informatik

Im Kurs Physik-Technik erfolgt darüber hinaus eine gezielte Mädchenförderung; Schülerinnen sind fast zu 50% in den Physik-Technik-Kursen vertreten. In den Kursen wird Eigeninitiative und selbstständiges Lernen gefordert und gefördert. Im Rahmen von Unternehmenspartnerschaften gibt es Kooperationsprojekte mit UCB/Schwarz Pharma (EnglischErdkunde), mit Bayer CropScience (Biologie-Chemie) und mit dem Forschungszentrum Jülich (Physik-Technik).

 

I Das sprachlich-literarischkünstlerische Aufgabenfeld

Deutsch, Englisch, Französisch ab 6/8, Latein, Italienisch ab 10, Musik, Kunst, Literatur

II Das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld

Geschichte, Erdkunde, Philosophie, Sozialwissenschaften-Wirtschaft, Erziehungswissenschaft

III Das mathematisch-naturwissenschaftlichtechnische Aufgabenfeld

Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Technik, Informatik

Religionslehre Sport

 

Wir bieten insgesamt also 21 Fächer an, aus denen (in Jahrgangsstufe 10) die Schülerinnen und Schüler 11 Fächer unter Berücksichtigung der Pflichtbedingungen auswählen können. Ab Jahrgangsstufe 11/I werden aus diesen 11 Fächern die Leis-tungs- sowie Grundkurse gewählt. Eventuell kommen Vertiefungs-und Projektkurse je nach Wahl des Schülers hinzu.

 

Welche Fächer von der Schule als Leistungskurse angeboten werden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab (Schülerinteresse; Lehrersituation; curriculare Rahmenbedingungen); es gibt deshalb keine abgeschlossene, feste Liste an Leistungskursfächern. Dennoch stellen wir sicher, dass auch Wiederholer ihre Schullaufbahn an unserer Schule fortsetzen können. Als Beitrag zur Individualisierung und zur Begabtenförderung haben wir einen bilin-gualen Kombinationskurs Englisch (Leis-tungsfach)-Geschichte (Grundkurs) entwickelt.

Der Geschichtsunterricht wird in der Partnersprache unterrichtet. Es handelt sich jeweils um identische Lerngruppen, so dass sich erhebliche Synergieeffekte erzielen lassen.

Die Schülerwahl im Hinblick auf die Leistungskurse zeigt – aus je unterschiedlichen Gründen – eine markante Favorisierung der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Biologie. Bei den anderen Fächern, vor allem in Französisch und den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, gibt es eine von Jahrgang zu Jahrgang sehr unterschiedliche Akzeptanz. Als 4. Abiturfach haben auch die Fächer Geschichte, Religionslehre und Pädagogik eine sehr starke Stellung.

Unser Ziel ist es, das breite Angebot von Unterrichtsfächern auch in den kommenden Jahren – bei zurückgehenden Schülerzahlen – zu bewahren.

 

Lehrerräume

Verbesserte Arbeitsbedingungen   - ein Beitrag zur Unterrichtentwicklung

Das im Jahr 2009 am OHG eingeführte Lehrerraum-System führte zu einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer.

Ein „eigener" Raum mit dem Namen an der Tür ist an sich schon außergewöhnlich im Lehrerberuf. Viele unserer Lehrerräume tragen individuelle Züge, strahlen eine fast schon private Atmosphäre aus und sind Mittelpunkte unterrichtlichen Handelns - gleichsam als Organisationszentrale. Dies hat zu einer Veränderung der Qualität von Unterricht geführt, da Leistungsfähigkeit und „Wohlfühlen" Hand in Hand gehen.

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Es gibt keine 100%ige Lösung

Allerdings ließ sich die Vision eines eigenen Raumes nicht vollständig realisieren, u.a. wegen Raummangel und Teilzeitbeschäftigungen. Es mussten und müssen Teams gebildet werden: zwei Lehrer teilen sich einen Raum oder drei teilen sich zwei Räume. Wichtig ist, dass die Teams miteinander harmonieren und eventuell auch ein Fach gemeinsam haben, da dies das Anlegen gemeinsam genutzter Arbeitsmaterialien und Bibliotheken erleichtert.

Fachraum bleibt Fachraum

Fachräume blieben in ihrer Funktion erhalten. Für Lehrerinnen und Lehrer, die vorwiegend die Fächer Kunst, Musik, Biologie, Physik, Chemie, Informatik, Technik, Erdkunde, Sport unterrichten, änderte sich kaum etwas.

„Heimatgefühl" vor allem für jüngere Schülerinnen und Schüler

Da besonders jüngere Klassen einen festen Raum brauchen, trat an die Stelle des Klassenraums der Raum des Klassenlehrers. In diesem Raum finden die Schüler alle Informationen, die für sie wichtig sind (Termine, Klassenlisten, selbst erarbeitete Klassenregeln) oder können ihre Unterrichtsergebnisse präsentieren.

Schon vor der Einführung des Lehrerraumsystems waren zahlreiche Raumwechsel erforderlich, die die Schüler in der Regel als unproblematisch betrachteten.

Um den jüngeren Schülern nicht zu große Laufwege zuzumuten, sind für SI-Unterricht die Räume im Nordtrakt voranging reserviert

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Die Qualität des Unterrichts wurde verbessert

Das Lehrerraumsystem verbesserte den Unterrichts hinsichtlich der Planung und der Flexibilität:

  • Medien sind vor Ort und müssen nicht ständig herangeschafft werden.
  • Arbeitsmaterialien und Mini-Bibliotheken sind griffbereit
  • Jeder Lehrer kann für seinen Unterricht sinnvolle Anschaffungen
  • beantragen
  • Die Sitzordnung ist von den Lehrern auf ihren individuellen Unterrichtsstil anpassbar.
  • Die Schüler brauchen weniger Bücher mitzubringen, da sich vieles bereits in dem Raum befindet.
  • Durch das Lehrerraumsystem kann mehr Unterricht erteilt werden, da Zeitverluste durch Lehrerwechsel vermieden werden: Der Lehrer befindet sich bereits im Raum und steht den Schülern zur Verfügung.

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