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Sally-Perel-Preis 2015

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 Sally Perel wurde 1925 in der Stadt Peine, in Niedersachsen geboren und erlebte die Zeit des Nationalsozialismus als Jude. Aufgrund von einigen Zufällen wurde er von den deutschen Soldaten nicht enttarnt und lebte versteckt unter ihnen. Mittlerweile ist Sally Perel 90 Jahre alt, hat ein Buch über seine Geschichte geschrieben, welches verfilmt wurde.

Zweimal besuchte er bereits das Otto-Hahn-Gymnasium und erzählte den Schülerinnen und Schülern von den Erfahrungen, die er gemacht hatte und plädierte für ein freundliches Zusammenleben.

Sein Lebens-Credo hat sich das Otto-Hahn-Gymnasium zum Vorbild gemacht. Unter dem Motto „Die Anderen und Ich“ wurde im Schuljahr 2014/2015 von Julia Krämer und Benjamin Stammel ein neuer Wettbewerb ins Leben gerufen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu toleranterem Verhalten ermutigt werden und dazu gebracht werden, sich mit der Thematik der Ausgrenzung und des Rassismus auseinander zu setzen.

Kurz nach seinem 90. Geburtstag machte sich Sally Perel auf den Weg nach Deutschland, um pünktlich zur Preisverleihung am Otto-Hahn-Gymnasium zu sein.

Die Veranstaltung wurde durch die A Cappella Band Roosters, bestehend aus den Lehrkräften Julia Krämer,  Natalie Hüskens, Christian Kilburg und Kai Zelgert, eröffnet. Im Anschluss hielt Hagen Bastian eine Laudatio und kündigte Sally Perel durch Zitate aus dessen Buch an. Mit Perels Motto „Du musst leben!“ bat er den Ehrengast auf die Bühne. Nach einer ausgiebigen Begrüßung kritisierte Sally Perel die „nicht-schon-wieder-Haltung“ vieler Jugendlichen, die dem „Nationalsozialismus überdrüssig“ seien und lobte im selben Atemzug das Engagement der Schüler, die an der „Sally Perel Preis“ teilgenommen haben. Und so appellierte der 90 jährige weiter zum aktiv sein, um „der Intoleranz den Wind aus den Segeln zu nehmen“.

Im Anschluss begannen die beiden Organisatoren mit der Auszeichnung, Julia Krämer und Benjamin Stammel, mit der Vergabe der Preise in den verschiedenen Kategorien. Die Gewinnerinnen der 5. bis 7. Klassen überzeugten mit einer selbst entworfenen Kurzgeschichte mit dem Titel „Egal woher man kommt, man kann trotzdem ein Freund sein“. Der fiktionale Text soll zeigen, dass die Herkunft einer Einzelperson keine Rolle spielt, dass „egal, wie verschieden man ist, [man] trotzdem gleich [ist]“.

Yannik Barth überzeugte die Jury in der Kategorie der Klassen 8 bis 9 mit „Scheinbar“, einem 60-seitigen Theaterstück, welches ein „Plädoyer für mehr Menschlichkeit “ ist. Von den Schülern der Oberstufe gewannen Till Eulenberg und Julian Kränzel mit dem Film „Homophobie-Ein Schatten unserer Gesellschaf?“, der helfen soll, Vorurteile abzubauen und der immer noch verbreiteten Homophobie entgegen zu wirken.

Neben den verschiedenen Preisen der unterschiedlichen Klassenstufen, wurde noch ein Sonderpreis für besonderes Engagement verliehen. Dieser Preis ging an Erik Neumann und Justin Prensena. Die beiden Schüler der Q1 haben innerhalb kürzester Zeit ein Fußballcamp errichtet. Jeden Freitag spielen sie dort mit Flüchtlingen jeder Altersstufe Fußball, um ihnen so ein Hobby und Abwechslung zum Alltag zu bieten.

Alle Projekte ernteten große Anerkennung des Publikums und im speziellen vom Namenspatron der Auszeichnung. Neben dem eigentlichen Preis wurden die Gewinner auch finanziell belohnt.

Im Anschluss an die Preisverleihung erreichte die Veranstaltung ihren weiteren Höhepunkt. Der zweite Ehrengast des Abends war Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. In seinem Gepäck hatte er das „Goldene Buch“ der Stadt, in das sich Sally Perel und Hagen Bastian eintragen sollten.

Zum Abschluss stand noch einmal die Lehrerband „Rooster“ mit dem Song „What a wonderful World“ von Louis Armstrong auf der Bühne und verabschiedete das Publikum mit einer peppigen Neufassung des Klassikers.

Vermutlich wird es auch im nächsten Schuljahr ein erneutes Ausschreiben des Sally Perel Preises geben, der in diesem Jahr nach Angaben der beiden Organisatoren „sehr gut aufgenommen wurde [und] für ein tolles Feedback“ sorgte.

Leon Wiegand

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