Strasbourg in Klasse 8

Allons-y : Fahrt nach Strasbourg in Klasse 8

Unser französischer Nachbar ist gar nicht so weit weg, und daher gibt es in der Klasse 8 - neben dem Austausch nach Paris - die Möglichkeit, drei Tage nach Strasbourg zu fahren. Die Fahrt wird zurzeit in der Projektwoche durchgeführt.

Strasbourg ist eine charmante und vielseitige Stadt mit einer langen deutsch-französischen Geschichte und Tradition. Durch den Sitz des Europaparlaments wird Strasbourg außerdem zu einer europäischen Stadt, die eine Reise wert ist. Gemeinsam mit den Schülern besuchen wir das Europaparlament, erkunden die Stadt und sind auf der Suche nach Traditionen, „typischen" Franzosen und der Gelegenheit, mit ihnen zu sprechen.

{xtypo_rounded2}Schülerbericht der Strasbourgfahrt 2011 ( gekürzt)

Wir, die drei Französischkurse der Klassen 8, durften vom 21. bis 23. November die schöne Stadt Strasbourg erleben.
Nach einer langen Busfahrt und einem Mittagessen bei der französischen Restaurantkette „Flunch" stand als Erstes die Besichtigung des Europäischen Parlaments auf dem Programm. Die Führung begann gleich mit einer Herausforderung: Schafften wir es, alle 27 EU-Mitgliedsländer aufzuzählen und den dort aufgestellten Fahnen zuzuordnen? Es gelang, auch wenn es manchmal etwas länger dauerte. Als es dann weiter in den großen Sitzungssaal ging, waren wir alle sehr beeindruckt. Es wurde uns erklärt, dass jedes EU-Land je drei Übersetzer bereit gestellt bekommt, die in ihren Kabinen die Sitzung sofort „live" übersetzen. So ist es möglich, dass jeder Abgeordnete alles in den Sitzungen Gesagte versteht.
strasbourg1Nach zwei Stunden fuhren wir mit dem Bus schließlich zu unserer Unterkunft, der Jugendherberge CIARUS. Als endlich jede Gruppe ihren Zimmerschlüssel hatte, sich jeder sein Bett gesichert hatte und das Abendessen vorüber war, war Chillen und Spaßhaben angesagt. In der Jugendherberge gab es viele Freizeitmöglichkeiten wie Billard, Tischtennis oder Kicker. Außerdem fand an diesem Abend im Keller eine Disko statt, die uns natürlich interessierte. Dort angekommen merkten wir aber, dass uns nicht so recht nach tanzen war, auch weil wir doch ziemlich müde waren.
Das Aufstehen am nächsten Morgen fiel uns schwer, da nicht nur viel geredet worden war in der Nacht, sondern es auch einen Geburtstag gegeben hatte, in den einige hineingefeiert hatten. Das leckere „petit déjeuner" mit Kakao und Croissants machte uns jedoch schnell wieder munter und wir brachen, alle gemeinsam, zu einem Stadtrundgang auf. Nach einem gemeinsamen Mittagessen bei McDonalds startete die Rallye. In 5er- oder 6er-Gruppen mussten Fragen beantwortet werden. Auch Aktivitäten waren gefordert: Schießt ein lustiges Foto von der gesamten Gruppe vor einem Monument der Stadt. Dabei sorgten Sprachverwirrung und lustige Zwischenfälle mit Leuten auf der Straße, denen wir unsere Fragen stellten, für Lacher. In der Not waren Hände und Füße ein akzeptables Kommunikationshilfsmittel.
strasbourg2Am Ende des lauflastigen Tages versammelten wir uns zur Siegerehrung: Wer hatte die Strasbourg-Rallye am besten gemeistert? Wir präsentierten in unseren Gruppen je eine Werbung zu Strasbourg und einen gebastelten Franzosen, der mal als echtes Croissant mit Schnäuzer auftrat, mal als Carambar-Französin oder auch aus Blättern, Alupapier und einer Wunderkerze bestand. Es gewann schließlich die Gruppe, die ein typisches Franzosenpärchen gebastelt hatte und ein selbst geschriebenes Gedicht mit dem Titel „Strasbourg – je t'aime!" aufsagen konnte. An unserem letzten Abend in der Jugendherberge ließen wir uns dann noch etwas typisch Französisches schmecken: Les crêpes! Die dünnen französischen Pfannkuchen waren nicht nur super lecker, sondern auch noch gratis. Das musste man uns nicht zweimal sagen.
Der nächste Tag war Abreisetag und ausgestattet mit vielen Tüten Carambar verabschiedeten wir uns von Frankreich und von Strasbourg. À plus!{/xtypo_rounded2}