UCB – Erfahrungsbericht

Bei dem Bewerbungstraining wurden uns die Tätigkeiten und die Ausbildung der Industriekaufleute vorgestellt. Man konnte an der Ausbildung der Industriekaufleute schnell feststellen, dass UCB sehr viel Wert auf die Ausbildung und die Zufriedenheit der Auszubildenden legt. Denn das hervorragende Management eines großen Konzerns, wie UCB, wäre ohne gut ausgebildete Mitarbeiter nicht möglich.


 

Ich wurde von dem Gedanken getäuscht, dass die Industriekaufleute von UCB nur eintönige Aufgaben bewältigen müssten. Die Industriekaufleute haben ein großes Spektrum an Aufgabenfelder, in denen sie tätig sind. Daher sind die Aufgaben nicht monoton, sondern vielfältig und abwechslungsreich. Als Schüler bekam man die Möglichkeit, seine eigenen Fragen junge Mitarbeiter zu stellen, die selbst ihre Ausbildung abgeschlossen oder sich mitten in einem Dualen Studium befunden haben. Das Bewerbungstraining hat in einem Konferenzraum stattgefunden. Zudem war immer eine lockere Atmosphäre vorhanden, da die jungen Präsentatoren/innen sehr offen und nett waren. Daher musste man sich nicht vor Fragen scheuen.
Kurz vorm Mittag wurde mir klar, dass man bei diesem Bewerbungstraining nicht nur sitzen und zuhören sollte, sondern auch seinen eigenen Verstand benutzen musste. Wir wurden mit einem zwanzigminütigen Test überrascht, der als eine Simulation zu einem möglichen Bewerbungsverfahren dienen sollte. Es waren Kenntnisfragen zur Wirtschaft, mathematische Textaufgaben, Lückentexte zu einem englischen Text, als auch eine Aufgabe mit kniffligen und verwirrende Fragen vorhanden.
Nach dem Test wurden wir auf ein warmes Mittagessen eingeladen.
Zum Schluss wollten die Mitarbeiter mit einigen Schülern eine Simulation zu einem Vorstellungsgespräch üben. Ich gehörte ebenfalls zu einem von drei Schülern, welche die Rolle eines Bewerbers einnehmen musste. Man wurde mit verschiedenen Fragen konfrontiert und man musste stetig eine gute Antwort mit einer passenden Begründung parat haben. Das Gespräch fokussierte sich mehr auf einen selbst als auf den Konzern. Deshalb war es sehr wichtig, dass man seine eigenen Fähigkeiten gut kannte. Daher musste man sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen nennen und dennoch einen guten Eindruck von sich geben können.
In Nachhinein bekamen wir professionelle Tipps und gute Feedbacks, die einem bei jedem Bewerbungsgespräch helfen könnten – ob es bei einem Pharmakonzern, bei einem Autokonzern, oder bei einer Bank sein sollte.

Letztendlich hat das Bewerbungstraining mir sehr geholfen, mich auf eine Bewerbung besser vorbereiten zu können. Die Informationen und die Ratschläge der UCB–Mitarbeiter sind für jeden Schüler zu empfehlen, auch, wenn er nicht unbedingt ein großes Interesse für ein Pharmakonzern hat.

Ermiya Özaslan