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Neophyten & Neozoen: Europas biologische Union

Sie sind unter uns. Fremde, die unerlaubt in Deutschland Wurzeln schlagen. Einwanderer, die sich still und leise über die grüne Grenze einschleichen. Die Rede ist von neuen Pflanzen (Neophyten) und neuen Tieren (Neozoen), die aus fremden Ländern nach Deutschland gebracht wurden. Während der Projektwoche geht die Bio-Projektgruppe unter Leitung von Biologielehrerin Melanie Radtke dem Phänomen auf den Grund: Woher kommen diese neuen Arten? Wie kamen sie zu uns? Welche Tier- und Pflanzenarten konnten bei uns überleben?

Bei einigen Arten wie beispielsweise der Herkulesstaude oder dem amerikanischen Flusskrebs ist bekannt, dass sie nicht ursprünglich aus Deutschland kommen. Allerdings weiß kaum jemand, dass der Waschbär eigentlich nicht aus Deutschland kommt. Auch die Teilnehmer waren erstaunt über die große Anzahl der „Fremdlinge". Infolgedessen werden die Plakate, an denen die Schüler gerade arbeiten auch bei einer breiteren Öffentlichkeit sicher großes Interesse wecken.

 

Denn die neuen Arten, die während des Projekts diskutiert werden, haben auch Konsequenzen für die Natur vor Ort. Einige der Fremdlinge stellen sogar eine Gefahr für unsere einheimische Pflanzenwelt dar. Konkretes Anschauungsmaterial für das Forschungsprojekt soll am Mittwoch ein Ausflug in den Aquazoo Düsseldorf liefern. Dort werden die Teilnehmer sicher eine Vielzahl an passenden Beispielen entdecken.
Insgesamt hat sich der Großteil der Teilnehmer aus Interesse für das Projekt entschieden. „Es macht definitiv mehr Spaß als der normale Unterricht", sagt einer der Schüler. Wer sich selbst von den Ergebnissen des Projekts überzeugen will, kann das am Freitag in Raum 141 tun. Die Teilnehmer versprechen eine umfangreiche Ausstellung mit am Computer gestalteten Plakaten und „echte Beispiele zum Anfassen".

 

Jill Spyra