Auf nach Straßburg!

Auch dieses Jahr gingen die Französisch- und Lateinkurse auf Fahrt. Da das Römische Reich schon vor einiger Zeit untergegangen ist, fuhren die Lateiner nach Trier. Die französisch Lernenden haben allerdings noch Frankreich zur „Verfügung" und so fuhren sie nach Straßburg. Am 12.11. um 8 Uhr ging es dann auch schon los. Alle französischen Kursteilnehmer trafen sich mit den organisierenden Lehrern, nämlich Herr- und Frau Bungter, Herr Simons und Frau Beckmann, am Brunnen vor der Schule. Als sich alle in einem zweistöckigen Bus versammelt hatten, ging die fünfstündige Fahrt auch schon los. Der erste Stopp in Frankreich war bei einem Restaurant, um Mittag zu essen. Dort wurden auch schon die ersten französischen Wörter benutzt, obwohl dies nur „Poulet" (Huhn) oder „Poisson" (Fisch) waren. Nach dieser Stärkung ging die Fahrt weiter zum Europa Parlament.


Dort bekamen die Schüler die Gelegenheit zu sehen, wo die wichtigen Entscheidungen der EU getroffen werden. Bevor der riesige Plenarsaal besichtigt wurde, schauten sie sich einen Kurzfilm an, der erklärte, was im Europa Parlament geschieht. Dabei konnten sie sich in die Sessel einiger Abgeordneter setzten und den Film genießen. Außerdem lernten sie, dass viele Dolmetscher für das Parlament wichtig sind, da auch bei den Sprachen Gleichberechtigung eine große Rolle spielt.
Nach der Besichtigung, kam die letzte Strecke bis zum Jugendhotel, das nicht mehr weit entfernt war. Dort gab es erst einmal eine Einführung zu den Hausregeln und dann Abendessen.
Am nächsten Morgen gingen die Schüler nach dem Frühstück auf Stadtbesichtigung. Dabei ging es durch das Altstadtviertel „La petite France" und auch in die Kathedrale, die ebenso wie in Paris „Notre Dame" heißt.
Um die Stadt noch weiter kennenzulernen, gab es noch eine Rally. Dabei wurden die Schüler in einzelne Gruppen eingeteilt und mussten 20 Aufgaben lösen. Dabei waren Französischkenntnisse gefragt. Nach einem erbitterten Kampf um die volle Punktzahl, fand die Siegerehrung im Jugendhotel statt. Die Gewinner bekamen Plüschtierversionen von dem Stadtwahrzeichen Straßburgs: Dem Storch. Abends wurden noch Pokerspiele veranstaltet, die Herr Simons gewann. Außerdem spielten einige auch Billard oder Tischtennis, denn das Jugendhotel hatte im Keller auch dafür Einrichtungen.
Der Tag der Rückfahrt war sehr nebelig. Trotzdem klarte es kurz nach der Überquerung der Grenze auf. Nachmittags erreichten alle wieder die Schule und gingen mit neuen Erfahrungen nach Hause.