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WANTED: Genetischer Zwilling

Erythrozyten, Typisierung, , HLA – Merkmale, Wachstumsfaktor G – CSF – mit diesen Begriffen und noch einigen weiteren schlugen sich am 6.2.2012 die Biologie Leistungskurse von Frau Sudmann und Frau Auth herum, zwei Stunden lang.

Passend zum Thema „Genetik“ hielten zwei Expertinnen der Westdeutschen Spenderzentrale vor den Schülern einen Vortrag über die Stammzellenspende.

Dass die SchülerInnen dabei hellwach waren, lag wohl daran, dass es sich bei diesen Wörtern nicht um schnöde, auswendig zu lernende Bio - Fachtermini handelt, sondern um welche, die Leben retten.

Wie? Das erklärten Frau Helmig von der Westdeutschen Spenderzentrale ( WSZE ) und Frau Rehfeld, welche im Zentralbereich Stammzelle arbeitet, den rund 20 Schülerinnen und Schülern.

Unter dem Motto „Stammzellen aus Ratingen für die ganze Welt“ hielten sie einen Vortrag über freiwillige Knochenmarksspende, beziehungsweise Blutstammzellspende.

Diese Spenden werden benötigt und Menschen, die an Erkrankungen des blutbildenden Systems leiden, zu helfen, beispielsweise Leukämie (Blutkrebs) Patienten. Bei ihnen werden zu viele weiße Blutkörperchen hergestellt, die die Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen (Erythrozyten, s.o.) aus dem Knochenmark verdrängen.

Die beiden Frauen erklärten den Weg von der Typisierung der Stammzellen, über die eigentliche Spende bis hin zu der Transplantation. Typisierung- das heißt es wird überprüft, ob meine Stammzellen zur Transplantation geeignet sind. Die Informationen über die lebensrettenden Zellen werden dann in einer Datenbank gespeichert und sind für die Krankenhäuser abrufbar. Erst wenn ein Patient im familiären Umfeld keinen kompatiblen Spender findet, was bei einer 1:3 Wahrscheinlichkeit häufig vorkommt, wird in der Datenbank der genetische Zwilling, also vielleicht ich, gesucht und hoffentlich gefunden. Dann folgt die eigentliche Spende, entweder von Blutstammzellen oder Knochenmarkszellen.

Am Ende der Präsentation und im Anschluss an eine Fragerunde gab es dann noch etwas zu tun: Die Schülerinnen und Schüler durften testen, wie sauber ihre Hände sind. Anlass dafür waren die außerordentlich strikten Regeln zu der Hygiene im Umgang mit genetischem Material, denn man kann sich kaum vorstellen, was alles auf einer anscheinend sauberen Hand so wuchert.

Der Handabdruck der Schüler auf einem Nährboden brachte schon schnell verschiedenste Ergebnisse mit sich, denn nach einiger Zeit tümmelten sich Bakterienkulturen, Pilze und sonstiger Ekelkram in der Schale, auch wenn die Hände vorher gewaschen worden sind ( Am Rande: Ein durchschnittlicher Mensch fast sich alle vier Minuten in sein Gesicht, tun Sie’s auch grad?).

Weiter Informationen zum Thema Stammzellenspende finden sie unter:

Ach übrigens: Für regelmäßige Blutspender ist die Typisierung kostenlos!

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