individuelle Foerderung2


  qualittsanalyse

Bestleistungen in NRW


logo europaschule


certilingua logo


  Schullogofair



 Kooperation mit der Sekundarschule Monheim

sekundarschule klein



commererzbanklogo



 Rheincafé. Von Schülern. Für Monheim

rheincafe


Europa-Union Deutschland Stadtverband Monheim am Rhein e.V.

Europaunion




Podiumsdiskussion zum Thema Einheitsschulen

„Politik ist nicht nur was für alte Menschen“. Unter diesem Motto veranstaltete der Sozialwissenschaftskurs der Jahrgangsstufe 11 des Otto-Hahn-Gymnasiums am 4. Mai 2010 in der Aula am Berliner Ring eine Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten zum Thema „Einheitsschulen und Studiengebühren“. Geleitet wurde die Debatte von Janis Vienenkötter und Philipp Husmann, die ebenfalls aus dem Sozialwissenschaftskurs stammen. „Ziel war es vor allem den jungen Menschen die Wichtigkeit der Politik näher zu bringen und sie so Teil der Diskussion werden zu lassen“, erzählt Frau Wortmann, verantwortliche Lehrkraft der Podiumsdiskussion und des Sozialwissenschaftskurses.
Bereits Stunden vorher bereiteten die Schüler des Kurses die Aula für die Diskussion vor. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie von der Ton und Technik AG, die von Herrn Klein geleitet wird. Diese sorgte für einen technisch einwandfreien Ablauf der Podiumsdiskussion. Um 10:15 trafen bereits die Politiker des Wahlkreises ein und machten sich mit der Technik und dem Ablauf vertraut. Außerdem lernten sie die beiden Moderatoren Janis Vienkötter und Philipp Husmann kennen, bevor bereits die eingeladenen Schüler der Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 in die Aula stürmten.
Am Anfang stellten sich Ditmar Rudolph (Linke), Helmut Konrad (Grüne), Birgit Alkenings (SPD), Hans-Dieter Clauser (CDU) und Frank Noack (FDP) in einem Zeitraum von drei Minuten vor. Sie legten ihre politische, sowie familiäre Situation und ihre Forderungen für NRW dar. Anschließend wurde die Fernsehdebatte der Spitzenkandidaten näher ins Auge gefasst und über Integration und mögliche Kooperationen der Schulen untereinander diskutiert. Vor allem wurden die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Hauptschulen und der Gymnasien von Schülern aus dem Publikum kritisiert und kommentiert. Dies führte anschließend zu einer offenen Diskussion mit den Politikern in dessen Mittelpunkt nicht nur die Einheitsschule sondern auch Studiengebühren standen. Es stellte sich schnell heraus, dass die Schüler gegen die Einheitsschulen sind und für das jetzige Schulsystem plädierten. Dies führte zu reger Beteiligung aus dem Publikum, denn die Abschaffung der Studiengebühren und die Forderung das jetzige Schulsystem beizubehalten, fand in keiner Partei Einklang. SPD, Grüne und Linke vertrauten auf Einheitsschulen und wollten Studiengebühren zugleich abschaffen. Die CDU und die FDP hingegen wollen die Studiengebühren und das jetzige Schulsystem beibehalten.

Am Ende der Diskussion fassten die Politiker ihre Aussagen in einem Schlussstatement zusammen und gingen dabei vor allem auf Bemerkungen aus dem Publikum ein. So konnte sich jeder Schüler am Ende der Podiumsdiskussion ein klares Bild von den Kandidaten machen.

Originaltext von Thiemo Hensmann und Rumeysa Ünlü