Biologieunterricht im Auwald

Am Mittwoch, den 5.05.2010 haben wir, die Klasse 5d, mit Frau Bastian den Bio-Unterricht ganz anders gestaltet. Wir fuhren nämlich mit dem 788 nach Haus Bürgel.
Frau Sandbrink von der Biologischen Station hat uns ganz herzlich begrüßt und uns durch den Auwald geführt. Sie hat uns viel über Haus Bürgel erzählt und über den Rhein, der seine Form schon dreimal in vielen Jahren verändert hat und welche Auswirkungen das auf die Natur und die Tiere gehabt hat.Auf dem Weg durch den Wald sind wir auf verschiedene Pflanzen und Kräuter gestoßen, wie z.B. Taubnesseln, Giersch, Knoblauchsrauke, Löwenzahn oder den Bärlauch. Ab und zu durften wir sogar Pflanzen essen und probieren, die eigentlich auch ganz lecker waren. Knifflige Aufgaben haben wir auch bekommen, z.B. zu hören, welche Vögel es gerade im Wald gab. Der Kuckuck, die Meisen und ganz besonders der Specht sind uns aufgefallen. Später sind wir sogar zum Rhein gegangen und sollten mit geschlossenen Augen mit Hilfe unseres Tastsinns einen Baum erkennen.
Kim war besonders davon beeindruckt, dass sich hier der einzige Platz in ganz Nordrhein-Westfalen befindet, wo die Hatholzbäume im Auland wachsen.
Zum Schluss haben wir ein Quiz gemacht, bei dem wir Pflanzen erkennen mussten und leider haben die Jungs mit einem Punkt mehr gewonnen.
Auf dem Rückweg haben wir auf einer Lichtung Bodentiere gesucht und bestimmt, Kellerasseln, Spinnen, eine rote Samtmilbe, Käfer und Tausendfüßler.
Wir finden, es war ein interessanter und gelungener Bioausflug im Wald. Es hat uns viel Spaß gemacht.

(Von Nicole Maas und Kim Lippert, Schülerinnen der 5 d)