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Steinbrück diskutiert am OHG

Sechs Bundestagskandidaten bei der Podiumsdiskussion

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Neun Tage vor der Bundestagswahl 2013 wurde die Aula des OHGs der Schauplatz einer politischen Diskussion. Die Kandidaten des Kreis Mettmann kamen zu einer Podiumsdiskussion, um sich den Fragen der Schüler zu stellen. Eingeladen waren Andres Graf (Piraten), Peer Steinbrück (SPD), Moritz Körner (FDP), Ophelia Nick (B'90 / Grüne), Michaela Noll (CDU) und Rainer Köster (Linke). Durch die enorme Popularität von Kanzlerkandidat Steinbrück reizte die Schulveranstaltung besonders. 

Zu Beginn der Diskussion stellten sich die Kandidaten kurz vor und sollten in wenigen Sätzen beschreiben, was sie in Deutschland am ungerechtesten finden. Schon bei diesem Statement kam es zu großen Meinungsunterschieden zwischen CDU / FDP und SPD / Grüne. Michaela Noll nannte in der nachfolgenden Diskussion z.B. die Höhe von 46 Millionen Euro, die Monheim als Solidaritätszulage zahlen soll, eine Ungerechtigkeit. Sie bezog sich als Direktkandidatin für den Kreis Mettmann immer wieder explizit auf Monheim und stellte sich hinter die Gewerbepolitik von Daniel Zimmermann, dem Bürgermeister Monheims (PETO). Auf Monheim bezogen war Peer Steinbrück gegenteiliger Meinung, er stufte Zimmermanns Gewerbepolitik als nicht solidarisch ein.
Zu weiteren Streitpunkten zwischen den Parteien führten die Themen 'Vermögenssteuer', 'Steuererhöhung' und 'Schuldenabbau'.
Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler selbst das Mikro in die Hand nehmen und die Politiker etwas fragen. So wurden beispielsweise die Themen 'Adoptionsrecht für Homosexuelle' und 'Legalisierung von Drogen' angesprochen. Nach wenigen Fragen endete die höchst lehrreiche Podiumsdiskussion leider. Jeder in der Aula hätte gerne noch weitere Stunden diskutiert, denn insgesamt war die Podiumsdiskussion genauso spannend, unterhaltsam und informativ wie TV-Duelle oder Wahlarenen im Fernsehen, wenn nicht sogar besser.

Alexandros Moutsokapas