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Unser Besuch im Kinderhospiz hat tiefe Spuren hinterlassen

kinderhospiz

Unsere Klasse 9a hat am Elternsprechtag, den 14. Februar 2013, durch eine Kuchenspendenaktion für das Kinderhospiz Regenbogenland in Düsseldorf Kuchen gegen eine Spende verteilt. Den Erlös, der dabei raus kam, wollten wir nicht einfach überweisen, da dies in unseren Augen zu unpersönlich war. Wir wollten das Geld persönlich übergeben und uns einen Einblick in das Kinderhospiz verschaffen. Aus diesem Grund haben wir uns am 20. März mit fünf Schülern unserer Klasse und Frau Rosin nach der Schule, vom OHG aus, auf den Weg ins Regenbogenland gemacht. Als wir endlich dort ankamen waren wir aufgeregter als wir erwartet hatten, denn wir wussten ja überhaupt nicht was uns erwarten würde. Nach dem freundlichen Empfang von Frau Frankenheim, die als erste Ansprechpartnerin für die Familien in dem Hospiz gilt, wurden wir durch das gesamte Haus geführt. Wir begannen mit unserem kleinen Rundgang im Treppenhaus, wo alle Wände mit liebevoll Tieren bemalt waren und jedes Kind, das einmal im Haus für längere Zeit ist, darf sich eins aussuchen und seinen Namen daneben schreiben. Der erste Raum, der uns gezeigt wurde, war extra zum Spielen und Relaxen für die Geschwisterkinder gedacht, denn auch diese leiden oft unter der Krankheit ihrer Geschwister, da die Geschwister aufgrund ihrer Krankheit meist mehr die Aufmerksamkeit ihrer Eltern bekommen. Die nächste Station wurde „Snoezelen-Raum" genannt, dieser Raum bietet den Kindern die Möglichkeit die einzelnen Sinne anzusprechen und die Wahrnehmung zu fördern, wie zum Beispiel durch ein Wasserbett oder verschiedene Lichteffekte. Über das Trauern und den Tod wird im Regenbogenland ganz offen gesprochen, so wurde uns auch der Abschiedsraum nicht vorenthalten. Sanfter Vanillegeruch kam uns entgegen, die Taschentücher standen bereit und ein kleines Kinderbett, für den letzten Abschied, steht den Eltern zur Verfügung, denn wenn ein Kind mal von dieser Welt geht, haben die Eltern noch einmal eine Woche zeit, sich in aller Ruhe von ihm verabschieden. Der Raum kann dann so eingerichtet werden wie die Eltern es für richtig halten, zum Beispiel in den Farben des Lieblings Fußballvereins. Meist bemalen die Familien noch zusätzlich in diesem Raum den Sarg ihres verstorbenen Kindes. Am Ende unseres Besuches haben wir die Spende persönlich an Frau Frankenheim übergeben und die Eindrücke des Aufenthaltes im Kinderhospiz Regenbogenland haben uns gezeigt, dass wir mit unserer Spendenaktion eine wichtige und sehr sinnvolle Arbeit unterstützt haben. Der Erlös wird für einen Nachmittag, an dem ein Clown das Hospiz besucht, um den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, eingelöst.