Eva Volpers

Englisch, Geschichte, Politk

volpertsIch wollte erst einmal gar nicht Lehrerin werden sondern lieber Journalistin – am liebsten im Bereich Politik und Geschichte. Daher studierte ich auch ein Semester Diplom-Sozialwissenschaften in Göttingen. Bald merkte ich aber jedoch, dass mir mein Nebenjob -nämlich Nachhilfelehrerin für Englisch bei einer befreundeten Familie – mehr Spaß machte als mein eigentliches Studium bzw. das einsame Verfassen von Texten zu Hause am Schreibtisch. Da lag dann ein Lehramtsstudium für Englisch und mein zweites Lieblingsfach Geschichte nahe.
Das Lehramtsstudium führte mich dann nach Münster – wo ich studierte und auch mein Referendariat absolvierte. Einen kleinen Zwischenstopp legte ich noch in Sheffield, Großbritannien ein, hier arbeitete ich während meines Studiums für 8 Monate als Lehrerin für das Fach Deutsch..
Ich bin zwar noch nicht lange Lehrerin, allerdings finde ich, dass sich schon einiges im Vergleich zu meiner Schulzeit geändert hat: Sicherlich ist durch die Schulzeitverkürzung der Schul- und Lernalltag für die Schüler und Schülerinnen stressiger und „gedrängter" geworden, dafür gibt es aber auch in den Kollegien – gerade auch hier in Monheim - eine gelungene Mischung aus jungen und erfahrenen Lehrkräften, also aus erprobten und neuen Methoden, da müsste doch dann eigentlich für jeden Schüler was dabei sein:-)

Allerdings glaube ich, dass die Schüler auch heute noch genauso gerne mal die Lehrer auf den Arm nehmen, so wie wir das getan haben. So hatten wir einen Musiklehrer, dessen Schul-Stereoanlage wir mit einer Universalfernbedienung immer dann aus der letzten Reihe leise bzw. ausstellten, wenn er uns gerade mal wieder ein Lied vorspielen wollte. Der Lehrer schöpfte gar keinen Verdacht und schimpfte nur ordentlich über die Technik von heute (bzw. damals) und brachte seine Anlage sogar zur Reparatur: Hier fand man aber natürlich keinen Schaden, wie er uns erbost eine Woche später mitteilte.

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