Henrik Nahmacher

Sport, Biologie

NahmmacherHerr Nahmmacher ist Lehrer geworden,weil er selber in seiner Schulzeit zu oft das Gefühl hatte, dass bei einigen Lehrern der nötige Einsatz und die Motivation fehlten, um als Schüler wirklich etwas aus dem Unterricht mitnehmen zu können. Heute weiß er, wie schwer es manchmal sein kann, dennoch wollte er so nicht werden und hatte schon früh seinen Berufswunsch des besseren Lehrers im Kopf.
Er freut sich täglich auf die Zusammenarbeit mit jungen Menschen. Sein Abitur hat er auf dem Grafschafter Gymnasium in Moers gemacht und anschließend den Zivildienst im Diakonischen Werk absolviert. Von 1999 bis 2005 studierte er in Köln Sport und Biologie.
Zwischen dem ersten Examen und dem Referendariat hatte er ein halbes Jahr die Möglichkeit in einem Nationalpark in Costa Rica an der Erhaltung der Artenvielfalt (Aufzucht und Schutz von Meeresschildkröten) mitzuwirken. Es folgte das Referendariat und ein paar Monate Vertretungsunterricht, um dann an dieser schönen Schule zu landen.
Er sagt von sich selbst, dass das Gerücht, dass Lehrern einen Komplex bezüglich der eigenen Schulzeit haben und durch ihre Berufswahl in die schöne Schulwelt zurückflüchten möchten, vielleicht ein bisschen auf ihn zu trifft. Schule war und ist sicher nicht immer alles im Leben, dennoch mag er diese Institution und arbeite sehr gerne hier. Zu seiner Schulzeit hatte er oft das Gefühl gehabt, dass letztlich der Lehrer bzw. die Lehrerin entscheidet, was für die Schülerinnen und Schüler zu lernen ist. Er ist ein Freund der konkreten Lehrpläne und fände es gut, wenn alle Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit hätten, am Ende des Schuljahres auf dem gleichen Stand zu sein. Im Zuge der Bildungsreformen ist dieser Anspruch heute deutlicher zu spüren als zu seiner Schulzeit.
Er sagt selber, dass das Peinlichste an seiner Schulzeit war, dass er, bevor in die Oberstufe kam, ein richtiger Lausejunge war. Frech, etwas Vorlaut aber mit passablen Leistungen, sicher für einige Lehrer ein schwieriges Unterfangen. Elternsprechtage waren immer peinlich, da er seinen Eltern selten zu Hause erzählt habe, was wirklich in der Schule passierte.
Wenn er nicht gerade bei uns in der Sporthalle ist und andere zum Sporttreiben anhält, treibt er in seiner Freizeit am liebsten selber Sport und ist an der frischen Luft. Er reist gerne ans Meer und in die Berge und hat in den letzten Jahren das Wellenreiten als faszinierende Sportart entdeckt. Aufgrund der Entfernung zum nächsten Ozean ist das natürlich nur in den Ferien möglich. Er ist gern in der Natur, mag Pflanzen und spielt Gitarre. Vor Allem steht natürlich seine Familie und der Zeitvertreib mit seinem Sohn. Daher können wir uns sehr freuen, Herrn Nahmmacher an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

 

 

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