Daniela Mallmann

Italienisch, Französisch, Kunst

In ihrer Kindheit verband Frau Mallmann eine enge Freundschaft mit einem Mädchen, dass das Down-Syndrom hatte. Sie ging oft mit ihrer Freundin an deren Schule, wo sie beobachtete, wie in einer Schule für Kinder mit einer Behinderung gearbeitet und gelernt wurde. Diese Arbeit faszinierte und interessierte sie sehr. Schon vor dem Abitur stand für Frau Mallmann fest, dass sie Lehrerin werden möchte. Der Berufswunsch verfestigte sich, als sie während des Studiums merkte, dass sie nicht nur gerne mit jungen Menschen arbeitet, sondern, dass es ihr auch viel Freude macht, Wissen weiter zu geben.

Nach dem Abitur hat sie an der Universität zu Köln zunächst Sonderschulpädagogik studiert. Sie wollte Lehrerin für Kinder mit einer geistigen Behinderung oder einer Sprachbehinderung werden. Nach der Zwischenprüfung wechselte sie ihr Studienfach, da sie es vermisste, sich mit Fremdsprachen zu beschäftigen. Sie schrieb sich somit für die Fächer Italienisch, Französisch und Deutsch auf Lehramt ein. 2004 und 2005 studierte sie in Italien und 2007 legte Frau Mallmann das Erste Staatsexamen ab. In den Jahren 2008 bis 2010 absolvierte sie das Referendariat und unterrichtete am Rheingymnasium in Köln -Mülheim. In dieser Zeit studierte sie außerdem an der Fernuniversität Kassel „Deutsch als Fremdsprache". Das Zweite Staatsexamen folgte im Mai 2010. Nach der Zeit des Studierens und Lernens wollte Frau Mallmann gerne erneut ins Ausland. Sie ging nach Argentinien und unterrichtete für einige Monate an einer deutschen Schule in Buenos Aires. Seit August 2011 ist sie hier am Otto-Hahn-Gymnasium.
Fragt man sie nach einem Beruf, den sie gerne ausgeübt hätte, wenn sie nicht Lehrerin geworden wäre, so erinnert sie sich daran, dass sie gerne im Bereich der Entwicklungshilfe gearbeitet hätte, diese Idee jedoch nie konkret wurde. Bei kleinen Tagträumereien kommt ihr außerdem ab und zu der Gedanke, wie es gewesen wäre, wenn sie irgendwo im sonnigen Süden ein kleines Hostel für Backpacker eröffnet hätte. Mit einem kleinen Café. Dann würde sie heute als Köchin arbeiten und bunte Leckereien für die Gäste zubereiten
An dem Gymnasium, das Frau Mallmann als Schülerin besuchte, begann der Schultag jeden Morgen mit einem Morgengebet. Das hat sie seitdem an keiner anderen Schule mehr erlebt. Aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten zwischen ihrer Schulzeit und dem Schulalltag heute. Hausaufgaben machen und Vokabeln lernen ist nach wie vor sehr sinnvoll
Sprachen sind ihre Leidenschaft. Demzufolge liebt sie es auch, zu verreisen, Menschen aus anderen Ländern zu treffen und mit Hilfe der verschiedenen Sprachen, viel über deren Kulturen und Denkweisen lernen zu können.
Weitere Hobbys sind: surfen, tauchen, tanzen, kochen, lesen, Texte schreiben, lachen und Zeit mit netten Menschen verbringen.

Lehrerportraits

Referendare