Heike Ibald

Englisch, Italienisch, Kunst

 

ibaldIm Grunde wollte ich schon immer Lehrerin werden – und dies bestimmt nicht zuletzt auf Grund meiner durchweg positiven Erfahrungen während meiner eigenen Schulzeit. Den Ausschlag für mein großes Interesse an Fremdsprachen und interkulturellem Austausch hat ein 6-wöchiger USA-Austausch in der 9. Klasse gegeben, den ich in einer Native American Indian Austauschfamilie auf einem Hopi-Reservat in Utha verbracht habe und dort die beeindruckendsten Erfahrungen meines Lebens gemacht habe. Zu dieser Zeit habe ich auch bereits viel außerschulischen Nachhilfeunterricht in den Fremdsprachen gegeben.


Trotz meines großen Interesses an Sprachen und fremden Kulturen, habe ich nach dem Abitur zuerst einmal Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln studiert. Nach Abschluss des Grundstudiums wurde mir jedoch bewusst, dass meine wahre Leidenschaft den Fremdsprachen und der kommunikativen Arbeit mit Jugendlichen gehört und ich all diesen Interessen neben dem (sehr trockenen) Jurastudium nicht nachgehen konnte. Daher studierte ich im Anschluss ebenfalls an der Universität zu Köln bzw. im Rahmen des Erasmus-Programms in Cambridge (UK) die Fächer Englisch und Italienisch auf Lehramt. Das sich anschließende zweijährige Referendariat verbrachte ich dann am Otto-Hahn-Gymnasium als meiner Ausbildungsschule und wurde hier zum 01.02.2009 übernommen für die Fächer Englisch, Italienisch und Kunst.
Da ich ebenfalls ein sehr kreativer Mensch bin, wäre eine Alternative zum Lehramtsstudium auch ein Design- bzw. Innenarchitekturstudium gewesen – heute bin ich aber rundherum glücklich darüber, den Lehrberuf für mich umgesetzt zu haben! Auch wenn sich im Vergleich meiner eigenen Schulerfahrungen als Schülerin mit denen im heutigen Schulalltag auf der anderen Seite’ einiges in Bezug auf den Einsatz der Medien und die Vermittlung der Inhalte verändert hat, so freut mich, dass damals wie heute ein so positives und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern herrscht. Vor allem empfinde ich es aber auch als äußerst bereichernd, dass Fremdsprachen viel lebendiger und kommunikativer unterrichtet werden, als es noch zu meiner Zeit der Fall war. Außerdem finde ich das Lehrerraumprinzip toll, denn so kann man SchülerInnen viel leichter eine angenehme Lernatmosphäre bieten und sie durch visuelle Impulse und interessantes Material (zu) stimulieren bzw. motivieren (versuchen).
Neben der Schule reise ich unheimlich gerne in fremde Länder, um andere Kulturen und Sprachen kennen zu lernen, gehe gerne ins Kino oder Theater, als ,ech kölsch Mädche’ durchaus aber auch mal ,um die Häuser’ in Köln, lese gerne und bin gerne kreativ (vor allem beim Renovieren, Malern, Umbauen…) und fahre im Winter seit einigen Jahren Ski.

 

 

 

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