Patrick Bacchus-Heinze

 Englisch, Philosophie

bacchusheinzIch wünschte, ich könnte so die typischen Klischees nennen, die mich dazu bewogen haben, Lehrer zu werden, wie zum Beispiel „Ich hatte nur tolle Lehrer und wollte unbedingt genauso toll werden.“ Allerdings war eher das Gegenteil der Fall. Meine Schulzeit war geprägt durch einen ziemlichen Tyrannen von Physiklehrer, der eher als ein Negativvorbild diente. Vielleicht war dieser aber doch so eine Art Vorbild für mich. Dieser Mann, der es tatsächlich schaffte, sein gesamtes Lehrerpult in Brand zu setzen, weil er auf die tolle Idee kam, heißes Öl mit Wasser zu löschen (und das als Physiklehrer!, da hatte sogar ich mehr Ahnung von dem Fach), hat mir immer wieder aufs Neue gezeigt, wie man es nicht machen sollte. Vielleicht bin ich auch aus diesem Grund Lehrer geworden. Wie dem auch sei, schlechte Wäsche soll hier nicht gewaschen werden. Ich bin immer gut mit Kindern und Jugendlichen klar gekommen und genieße die Arbeit nach wie vor in vollen Zügen. Die Fächer Englisch und Philosophie entstanden dabei mehr aus Zufall. Klar war mir, dass meine Fächer auf keinen Fall was mit meinen damaligen Leistungskursen zu tun haben sollten. Also fiel die Wahl auf Englisch (ich hatte schon immer eine Affinität zu Sprachen) und Philosophie (ich konnte schon immer gut Fragen stellen). Studiert habe ich dann in Dortmund (und das als Schalke Fan) und in St Catharines im schönen Kanada, einem Land, in das ich immer wieder gerne zurückkehre, vorzugsweise nach Quebec City, eine der schönsten Städte der Welt. Nach meinem Studium verschlug es ich dann zunächst an eine Gesamtschule in Essen, bevor ich am schönen Otto-Hahn-Gymnasium in Monheim ankam. Bereut habe ich diese Entscheidung noch nicht. Ich stehe gerne vor Klassen und bringe Schülern gerne etwas bei und versuche die Faszination meiner Fächer in den Unterricht zu übertragen. Aus diesem Grund könnte ich mir auch keinen anderen Beruf vorstellen. Ich habe auch schon viel ausprobiert und kann sagen, dass der Lehrerberuf genau das ist, was ich ausüben möchte. Wenn ich denn mal nicht morgens aufstehe und zur Schule muss, so genieße ich es immer wieder, ein gutes Buch zur Hand zu nehmen oder einfach nur die Tageszeitung zu studieren. Sportlich bin ich auch manchmal, in letzter Zeit aber viel zu selten. Oft schaue ich mir aber auch einfach nur von der Couch ein nettes Eishockey- oder Fußballspiel an, wobei die Wahl im Fall der Fälle immer wieder auf Eishockey fallen würde. Wer noch mehr über mich erfahren möchte, der kann mich aber auch einfach fragen, die Gelegenheit ergibt sich bestimmt.

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