England-Austausch 2012

Englischaustausch am OHG 2012 -  Eine Erfahrung fürs Leben

 Am Austausch 2012 mit der englischen St. Bartholomew’s school in Newbury nahmen insgesamt 22 englische und 22 deutsche Schüler und Schülerinnen teil, die alle darauf gespannt waren sich eine Woche lang auf einer anderen Sprache in einem anderen Land zu unterhalten, aber auch im Gegenzug einen fremdsprachigen Schüler von weit her für ein paar Tage bei sich auf zunehmen. Zu diesen Schülern gehörte auch ich und von meinen Erlebnisse möchte ich gerne erzählen und andere ermutigen sich bei diesem Austausch anzumelden.

Der Aufenthalt in Deutschland wurde für Januar und der in England für Juni geplant. Viele der Schüler und Schülerinnen hatten schon vor dem ersten Zusammentreffen Kontakt über das Internet und alle schienen mit ihren Partnern gut zurecht zu kommen. Als dann der Ankunftstag der Engländer am Düsseldorfer Flughafen anstand war die Spannung und Freude groß und alle versuchten wild ihre Partner in dem Getümmel von Schülern und Lehrern zu finden. Als dann jeder seinen Austauschpartner gefunden hatte konnte die Woche anfangen.

Anders als in den Vorjahren konnten jedoch keine großen Ausflüge während der Schulzeit mit allen Teilnehmern gemacht werden, durch die hohe Anzahl an Schülern und somit mussten die deutschen Schüler die Schulbank drücken während die Engländer mit einem Reisebus die verschiedensten Orte besichtigten. Auf diesen Ausflügen bekamen die englischen Gäste unter anderem die großen nahe gelegen Städte Düsseldorf und Köln und auch das Wahrzeichen, den Kölner Dom, zu Gesicht. Aber auch das Schokoladenmuseum, das Neanderthal und der Aquazoo wurden besucht. Meist rechtzeitig zum Ende der Schulzeit kamen sie aber auch wieder zur Schule zurück während die Nachmittage schon ausführlich von den deutschen Schülern gemeinsam geplant wurden. Es entstanden viele einzelne Gruppen, die sich untereinander auch von Tag zu Tag weiter vermischten und zusammen einkaufen gingen, einen Spieleabend machten, Schlittschuh fuhren oder etwa Bowling spielten in der städtischen Bowlinghalle.

Mit meiner Austauschpartnerin verstand ich mich persönlich sehr gut und wir redeten viel miteinander. Wir zwei unternahmen jedoch nicht nur in größeren Gruppen etwas sondern fuhren auch mal mit meinen Eltern ins Kino oder in den Music Store, da wir uns beide sehr für Musik und Instrumente interessieren.

Am Ende unserer gemeinsamen Woche mit unseren Partnern gestalteten wir noch mal einen letzten Abend im Atomic Café unserer Schule. Jeder steuerte zum Essen etwas bei in Form von mitgebrachten Speisen. Der Abend war laut, schrill und lustig und alle hatten schließlich ein paar neue Freundschaften geschlossen.

Der erste Teil des Austauschs verging somit sehr schnell und mit frühlichen und spaßigen gemeinsamen Stunden. Zwar war es ab und zu anstrengend, da nicht alle sich perfekt in der fremden Sprache ausdrücken konnten. Jedoch zeigten alle Verständnis und halfen einander bei Kommunikationsproblemen, da die Ängste ja auch genommen werden wollen und man durch das Reden mit Muttersprachlern bei einem Austausch die eigenen Sprachfähigkeiten gut verbessern kann.

Auf geht’s also im Sommer in das schöne Newbury in England, wir sind gespannt…