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Schreib für Freiheit – Der Briefmarathon von Amnesty Internation

Amnesty

19.12.2017 Briefeschreiben kann Leben retten – das zeigt der weltweite Briefmarathon für Menschen in Not und Gefahr, den Amnesty International jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember startet. Dabei schreiben hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt innerhalb weniger Tage Millionen Briefe, in denen sie ihre Solidarität mit Menschen ausdrücken, deren Rechte verletzt werden, und an Regierungen appellieren, die Menschenrechte zu achten.

Schülerinnen und Schüler der EF formulierten Forderungsbriefe an Regierungen und Solidaritätsbriefe an Menschen ausunterschiedlichen Nationen. Hier drei Beispiele:

Sakris Kupila aus Finnland. Der Medizinstudent kämpft für die Rechte transgeschlechtlicher Menschen und gegen eine diskriminierende Gesetzgebung in Finnland. Wenn transgeschlechtliche Menschen wie Sakris ihren Vornamen und die Angabe ihres Geschlechts in offiziellen Dokumenten angleichen wollen, steht ihnen eine jahrelange, entwürdigende Prozedur bevor: Sie müssen sich einer aufwändigen psychiatrischen Untersuchung unterziehen und sich sterilisieren lassen. Erst danach wird ihre Geschlechtsidentität rechtlich anerkannt. Und das selbst in einem Land, das stolz ist auf seine Offenheit und Toleranz.Sakris Kupila fordert, die gesetzlichen Regelungen zu ändern.
Tadjadine Mahamat Babouri aus dem Tschad. Mahadine ist Blogger im Tschad und als solcher postete er auf Facebook regierungskritische Videos. Dafür droht ihm nun eine lebenslange Haftstrafe.
Nakiea Jackson aus Jamaica gehört zu den etwa 2.000 Menschen, die in den vergangenen zehn Jahren in Jamaika von der Polizei erschossen wurden. Seine Schwester Shackelia Jackson fordert Gerechtigkeit.

Die unzähligen Briefe zeigen den Betroffenen und ihren Familien, dass sie nicht allein sind und sie machen Regierungen Druck: Einen einzelnen Brief können die Behörden ungelesen wegwerfen, aber Tausende von Schreiben, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht ignorieren!

S.Panamthottathil