individuelle Foerderung2


  qualittsanalyse

Bestleistungen in NRW


logo europaschule


certilingua logo


  Schullogofair



 Kooperation mit der Sekundarschule Monheim

sekundarschule klein



commererzbanklogo



 Rheincafé. Von Schülern. Für Monheim

rheincafe


Europa-Union Deutschland Stadtverband Monheim am Rhein e.V.

Europaunion




Die Forschung im Auge

Biologie ganz praktisch: Schüler sezieren Schweineaugen

Bildschirmfoto vom 2017 12 15 19 41 58Wir, die Schüler der beiden Biologie-Leistungskurse von Frau Auth und Herr Nahmmacher hatten am Dienstag, den 5. Dezember, die Möglichkeit das Auge eines Schweins hinsichtlich seiner uns aus dem Biologie-Unterricht bekannten Merkmale zu sezieren. Den Schülern, welche sich in Gruppen aus bis zu drei Leuten zusammengefunden haben, wurde spezielles Besteck, wie Pinzetten, Petrischalen und weiteres zur Verfügung gestellt. Ein Thema wie dieses ist jedoch nicht für jeden Schüler eine interessante Angelegenheit. Hierbei wurde ihnen die Freiheit geboten sich aus dem Unterricht rauszuhalten, um dem direkten Kontakt mit toten Körperteilen eines Tieres aus dem Weg zu gehen.


Insgesamt wurde uns eine komplette Schulstunde zur Verfügung gestellt, welche wir intensiv nutzten. Obwohl wir wussten, dass es sich hierbei um totes Material handelt, lag die Hemmschwelle dennoch bei einigen hoch, und man traute sich nicht sofort das Auge als solches zu untersuchen. Stattgefunden hat die Unterrichtsstunde im Zusammenhang mit parallel erarbeiteten Abiturthemen, welche unter anderem aus dem Aufbau eines Auges bestehen.
Unsere erste Aufgabe bestand darin, die Leder- sowie die Aderhaut aufzuschneiden, um das Auge von innen auseinander nehmen zu können. Schweineaugen benutzt man, da diese dem des Menschen stark ähneln. Einzelne Teile des Auges sind problemlos zu erkennen. Schwieriger wird es jedoch, wenn man sich die genaueren Bestandteile anschauen möchte. Dazu reichte die Vergrößerungstoleranz unseres Mikroskopes leider nicht aus. Hinzu kommt, dass die Membran vor der Netzhaut pechschwarz ist und somit das Mikroskopieren noch mehr erschwert wurde. Auffällig war, dass die Linse, welche man auch als solche klar erkennen konnte einen Vergrößerungs-Effekt hatte. Diese wirkte nämlich als eine Art Lupe, wenn man sie auf ein beschriebenes Blatt legt. Die Hornhaut hingegen, welche ihrem Namen alle Ehre macht ist schwer zu durchdringen, immerhin liegt hinter ihr die Linse und die Iris und erfüllt so einen wichtigen Schutzfaktor.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Projekt beiden Kursen sehr großen Spaß gemacht hat und wir nun eine Vorstellung davon haben wie das Auge mal aus einer anderen Perspektive aussieht, als das man es aus unserem gewöhnlichen Biobuch kennt. Wenn man die Möglichkeit hat, so sollte man sie ergreifen, da so ein Projekt das Verständnis vom Aufbau des Auges einfacher erklärt, indem man selber experimentieren und das Auge sezieren darf.