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Klettern, kicken oder vielleicht doch jonglieren?

Der neue Schulhof sorgt für Spaß und Bewegung

cageballSchüler hinter Gittern: Die Cageballanlage kommt gut an

1.9.2015 Nach den Sommerferien fanden sich die Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums nicht nur in neuen Klassen bei neuen Lehrern wieder, sondern auch auf einem neuen Unterstufenschulhof, der für die fünften bis neunten Klassen zugänglich ist. Nur sechs Wochen hat es gedauert, bis die Ideen zur Neugestaltung des Schulhofs umgesetzt werden konnten.  Und was alles in dieser kurzen Zeit erreicht wurde, ist unglaublich.


Das große, blau-grüne Klettergerüst wirkt wie ein Magnet auf die Kinder, die sich in der Pause beim Klettern so richtig austoben können. Die, die in den Pausen lieber entspannen wollen, können dies auf einer der drei neuen Hängematten tun. Die Highlights - vielleicht mehr für die Jungs, als für die Mädchen - sind ganz klar die zwei Cageballanlagen. Das finden auch die befragten Schüler. Die Cageballanlagen erstrecken sich dort, wo vor zwei Monaten noch unbefleckter Asphalt war. Schon seit Anfang der letzten Woche können Jungs und Mädchen dort ihr Können unter Beweis stellen.  Um faires, spaßiges Fußballspielen zu garantieren und zu verhindern, dass sich nicht 30 Kinder auf einmal auf dem Spielfeld sammeln, hat Herr Weber einen Spielplan für die siebten, achten und neunten Jahrgangsstufen entworfen.

 

KlettergerätAuch einige Regeln mussten aufgestellt werden, wie zum Beispiel, dass in der Anlage weder gegessen noch getrunken wird und dass der Platz sauber zu hinterlassen ist. Auf die Frage, ob ihnen die Cageballanlagen gefallen, antworteten die Schüler nach einem schweißtreibenden Fußballspiel: "Ja, es macht so viel Spaß außerhalb des Sportunterrichts mit seinen Klassenkameraden Fußball spielen zu können". Die Frage nach möglichen Raufereien verneinten sie. "Man hat oft nur fünfzehn Minuten Zeit zu kicken. Niemand will zehn davon mit Streitereien verschwenden." Schon nach der zweiten Frage verschwanden die jungen Fußballer wieder aufs Spielfeld und kickten mit viel Freude und Begeisterung die Bälle.

Man sollte meinen, dass man die Schüler in den Pausen nicht noch glücklicher machen könnte. Ab diesem Schuljahr wird das jedoch möglich sein. Herr Weber hat sich nämlich für einen Wiederaufbau des Spielverleihs im Unterstufenkiosk stark gemacht. "Die ersten Details habe ich mit einem Freund besprochen, der Lehrer auf einer Schule ist, die schon lange erfolgreich den Spielverleih betreibt.", so Herr Weber.

Nach Absprache mit der Schulleitung konnten dann die ersten Spielgeräte bestellt werden, sodass sich die Schüler der fünften bis neunten Klassen ab dieser Woche jede Pause neue Geräte und Spiele ausleihen können. Eins ist garantiert: Es ist für jeden etwas dabei. Mit Fußbällen, Basketbällen, Jongliertellern, Hoola-Hoop-Reifen, Diabolos, Springseilen und noch vielem mehr können den Schülerinnen und Schülern vielfältige Materielien angeboten werden.

Und so leicht geht es: Man wählt sein Spielgerät aus, gibt als Pfand seinen Schülerausweis ab und bringt den ausgeliehenden Gegenstand spätestens fünf Minuten vor Pausenende zurück.

Warum wird am OHG so viel Aufwand in den Ausbau des Schulhofs und die Pausengestaltung gesteckt?  Herr Weber findet ganz schnell eine Antwort darauf: "Die Kinder verbringen ihre Pause generell gerne bewegungsreich, wenn genug Möglichkeiten vorhanden sind. Da die Schülerinnen und Schüler im Unterricht schon lange sitzen müssen, kommt ihnen die Neugestaltung des Schulhofs und das Bewegungskonzept nur entgegen."

Und das sieht man spätestens in den Pausen ganz deutlich.

Valentina Turkovic