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Italiana
- Besuch der italienischen Austauschschüler -
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In
diesem Theaterstück von Robert Bra geht es um die 16 jährige
Lisa, die an Magersucht leidet und im Krankenhaus trotz der Einflüsse
ihrer inneren Stimme versucht wieder zu ihrem Normalgewicht zu kommen.
Lisa,
die aufgrund eines dummen Spruchs eines Jungen das Essen eingeschränkt
hat, wiegt
inzwischen weit unter ihrem Normalgewicht. Ihre Eltern und ihre Freundinnen
bekommen von all dem nichts mit. Als sie dann bis auf 40 kg abgemagert
und knapp dem Tod entronnen ist, beginnt sie nun mit ihrer Therapie.
Im Krankenhaus fällt es ihr schwer wieder zu essen, da sie der
Meinung ist, dass sie gar nicht krank sei und sie sich in ihrem jetzigen
Zustand super fühle. Doch dies redet ihr nur ihre innere Stimme
ein. Lisa versucht gegen sie anzukämpfen, doch sie schafft es
zunächst nicht. Vor lauter Zweifel sieht sie keine andere Möglichkeit
mit diesem Problem umzugehen, als sich selbst mit einem Messer zu verletzen.
Nur auf diese Weise kann sie sich selbst noch spüren. Als ihre
Schwester Helena sie nach diesem Vorfall besucht, öffnet sich
Lisa ihr gegenüber und erzählt ihr, dass eine zerstörerische
Stimme sie ständig beeinflusst und ihr immer wieder zu suggerieren
versucht, dass sie zu dick sei. Lisa bittet ihre Schwester um Hilfe
und diese versucht sie, so gut es geht, aufzumuntern. Langsam fängt
Lisa an ihr Selbstbewusstsein zu stärken und schafft es schließlich,
dass diese Stimme ganz verschwindet und sie aus dem Krankenhaus entlassen
wird.
Ich
finde, dass dieses Theaterstück gut inszeniert worden ist und
vor allem ein ganz wichtiges Thema anspricht. Das Bühnenbild ist
gut ausgestattet gewesen, sodass man dem Stück gut folgen konnte.
Außerdem fand ich die Auswahl der Schauspielerin treffend. Die
Rolle der inneren Stimme ist von einer jungen und dünnen Schauspielerin
gespielt worden, sodass man einen genaueren Eindruck bekam in welch
einer Situation Lisa steckte. Durch ihre
aggressive und laute stimme erschreckte sie Lisa und versuchte sie
zu beeinflussen. Die Rolle von Lisa (gespielt von Anne Schröder),
zeigt sehr deutlich, wie schwer es Lisa fällt, mit ihrer inneren
Stimme fertig zu werden. Ihre Art wie sie mit verschiedenen Situationen
im Stück konfrontiert wird, wird durch ihre Gestik spürbar.
Die Musik, zu der Lisa tanzt, ist zum Theaterstück passend, da
es in diesem Lied darum geht, dass man sich leer und nutzlos fühlt
und dadurch nie zufrieden mit sich selbst ist.
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Kleine
Helden - wirklich in Not?
Jungen sind wild und Mädchen sind brav! Mittlerweile gehört diese
Aussage der Vergangenheit an, doch es ist nicht allzu lange her, dass sie vollkommen
ernst genommen wurde. In dieser Zeit liegt die Geburtsstunde des Buches "Kleine
Helden in Not - Jungen auf der Suche nach Männlichkeit". Der Autor
des ersten Buches nur über Jungen in den feministischen 80er Jahren, Rainer
Neutzling, ist
durchaus offen für Kritik: Spontan, interessiert und völlig unvorbereitet
nahm er eine eher informelle Einladung zu einer Diskussionsrunde mit den Pädagogikkursen
der Jahrgangststufe 12 an. "Aus reinem Interesse", wie er betont,
weshalb er auch von Bezahlung absah und der Schule sogar einige Exemplare seiner
Werke zur Verfügung stellte.
Rainer Neutzling greift in seinem Fachbuch grundsätzlich auf Statistiken
zurück, die seine Aussagen wie "Hyperaktivität und exzessiver
Alkoholgenuss sind bei Jungen häufiger zu finden als bei weiblichen Personen" durchaus
bestätigen. Aber hilft das Buch in dem Sinne der "Jungen-Partei" überhaupt,
indem es diese Sachverhalte - nach Schülermeinung - recht überspitzt
darstellt? Allgemeine Meinung unter den Schülern war daraufhin die vermeintliche
Verallgemeinerung des Buches. Oft sei verstanden worden: Alle Jungen sind Säufer.
Oft erscheine es zu einseitig und subjektiv, so die Schüler. Doch genau
das sei der Hintergrund und Sinn dieses Buches, sagt wiederum Neutzling. Es
solle eben genau dies darstellen: Ein Kontraprodukt gegenüber der feministischen
Literatur über die "Problematik Jungen". Keinesfalls solle das
Buch eine Erklärung für alles liefern, lediglich Auffälligkeiten
verständlicher machen. Neutzling regte an, das Buch als Idee zu sehen,
als eine Art Anregung, wie man sich bestimmte Sachverhalte erklären könnte.
Darin besteht natürlich auch die Freiheit eine eigene Meinung zu dem Thema
zu haben, die womöglich von Neutzlings abweiche, erklärte er. Der
Zweck seines Buches? Einen Kontrast deutlich machen: Die förderungsbedürftigen
und von den Jungen an die Seite gedrängten Mädchen auf der einen
Seite, jedoch die krankheitsanfälligeren - besonders im Bereich der Psyche
wie stottern etc. - Jungen, die laut Statistik bis heute auch Verhaltensauffälligkeiten öfter
aufweisen als Mädchen.
Ein weiteres Thema: Werden wir tatsächlich unseren Eltern "automatisch" ähnlich,
egal wie sehr man sich dagegen sträubt? Neutzlings Behauptung: Ja, jedoch
schleichend und unbewusst. "90 Prozent aller Erziehung findet unbewusst
statt, es bleiben also nur 10 Prozent Entwicklungspotential, das ist meine
These!" Doch es wirken vielerlei Faktoren sowie Bezugsgruppen auf eine
Person ein, allein eine Art Neuorientierung der heutigen Zeit sei ebenfalls
einflussnehmend. Heute soll ein Mädchen laut Werbung sexy und selbstbewusst
sein, ihre Rollenanforderung wird damit zunehmend komplizierter, wodurch ebenfalls
eine Person geprägt wird. Wie man seine Kinder möglichst frei und
doch beschützt erzieht? Neutzlings Appell: "Erstens: Achte die Gefühle
deiner Kinder! Zweitens: Schau zweimal hin! Drittens: Übergehe nie die
Angst deines Kindes!"
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Im
Rahmen des Politik Unterrichts der Klasse 10 nahmen die Schülerinnen
und Schüler an einem Internet Chat mit der Staatssekretärin
Prof. Dr. Miriam Meckel zum Thema EU-Osterweiterung teil. Im Rahmen
der Unterrichtsreihe 'Europa' stieß Kursleiter
Ulrich Krapp zufällig auf der Homepage der Landesregierung auf
dieses Angebot. Die Schüler bereiteten sich eine Woche intensiv
auf diesen Chat vor. Jede Gruppe beschäftigte sich mit einem der
10 neuen Mitgliedsstaaten und bereitete hierzu Fragen vor. Doch zum
Bedauern aller gab es beim Chat technische Probleme und die Fragen
der gut präparierten Schüler wurden teilweise erst mit einer
15minütigen Verzögerung beantwortet. Hinzu kam, dass sich
einige Schüler gewünscht hätten, dass ihre Fragen noch
ein wenig konkreter beantwortet würden. Alles in Allem hatten
sich Schüler und Lehrer ein wenig mehr von diesem alternativen
Unterricht versprochen, was aber zum größten Teil an den
technischen Problemen mit dem Internet lag.
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Auf
sie können wir zählen...
Die Mathematik-Olympiade: das Ziel vieler, die Bemühungen einiger und
der Erfolg weniger Schüler! Auch dieses Jahr kann sich das OHG glücklich
schätzen tüchtigen Mathematik-Nachwuchs gefördert zu haben.
Julia Terhaar(11) und
Fabian Allmendinger(16) belegten beim Landeswettbewerb der Mathematik-Olympiade
den ersten und dritten Platz.
Für Fabian ist die Olympiade mittlerweile schon fast Routine, vor zwei
Jahren qualifizierte er sich sogar für den Bundeswettbewerb: "Im
sechsten Schuljahr hab ich das erste Mal mitgemacht und Spaß an den Aufgaben
bekommen", so der Zehntklässler. Vielleicht tritt ja nun Sechstklässlerin
Julia Terhaar in seine Fußstapfen: " In meiner Klasse machen viele
beim Wettbewerb mit, da macht es besonders viel Spaß." Manchmal
ist jedoch das Alter hinderlich, denn eigentlich hätte sie sich auf Grund
ihres Ergebnisses für den Bundeswettbewerb qualifiziert, doch der wird
erst ab Klasse 8 ausgetragen.
Schulleiter Hagen Bastian ist stolz auf seine Mathe-Asse, betont aber auch
die breite Beteiligung seiner Schüler an der Knobel-Olympiade: Von 50
Teilnehmern beim Wettbewerb in der Schule erreichten 37 die Kreisebene, 20
holten dort Preise - und nun räumt Julia auf Landesebene ab.
Mitverantwortlich für das Mathe-Interesse vieler OHG-Schüler ist
die Arbeitsgemeinschaft von Joachim Kuhrig. In drei Altersgruppen können
die Schüler hier über mathematische Probleme grübeln, die im
normalen Lehrplan keinen Platz - und wahrscheinlich auch keinen Anklang - finden
würden. Ähnlich wie beim Wettbewerb sind das "ganz andere Aufgaben",
sagt Fabian. Im Schulunterricht sind es eben Rechenaufgaben, im Wettbewerb
Denkaufgaben.
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Kultur
Pur
Ein
Feuerwerk der guten Laune, das am Freitag, dem 19.03., erst weit nach
Mitternacht abbrannte und über 1000 Gäste in der Aula hellauf
begeisterte hätte nicht bunter und facettenreicher sein können.
Das Kulturfestival 2004: ein Großereignis anlässlich des
35-jährigen Schuljubiläums des OHGs! Mit Theater, Tanz und
Kabarett sowie klassischer und moderner Musik von, mit und für
Schüler und Lehrer überbot ein Höhepunkt den nächsten.
Für jeden Geschmack war etwas dabei, so betont auch die stellvertretende
Schulpflegschaftsvorsitzende Evelyn Steinfort: "Eine Schule zum
Wohlfühlen!". Wohlfühlen, das fällt bei klassischer
Musik nicht schwer, die beiden Musiklehrer Helmut Krämer und Oliver
Drechsel zauberten vierhändig am Flügel sechs ungarische
Tänze von Johannes Brahms und die mehrfache "Jugend Musiziert"-Preisträgerin
Simone Droik begeisterte mit ihren Künsten auf dem Knopfakkordeon.
Die temperamentvolle und feurige Atmosphäre wurde abgelöst
von einem amüsanten Kabarettstück, einstudiert von einer
13-köpfigen Truppe unter der Federführung von Peter Heinzelmann, der
die Arbeitsgemeinschaft in seiner Freizeit leitet. "Fast Food" nannte
sich das Werk: Egal ob Big Mäc, Hot Dog oder Popcorn, alles Ungesunde
bekam sein Fett weg, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wieviel unproblematischer
wäre doch die gesamte Völkerverständigung, wenn alle
Kaugummi kauten?
Einen weiteren kulturellen Leckerbissen boten Julia Krämer und Hilmar
Fries mit ihren Chansons. Mit einer Mischung aus intelligentem Humor, Gesang
und Kabarett begeisterten die Preisträger des Wettberwerbs "Chanson ´99" mit
mal witzigen, mal nachdenklichen Passagen aus ihrem Bühnenprogramm. "Ich
geb dich niemals wieder her", so schmetterte die Sängerin bei einem
Liebeslied voller Inbrunst. Für den aufopferungsvollen Ehemann, oder den
feurigen Liebhaber? Nein, besser: Für den geliebten Fernseher!
Auch
die Sekundarstufe 1 war aktiv dabei: Szenen aus Christine Nöstlingers "Das
Austauschkind" wurden dargeboten und für die Gehörgänge
gab es die Body-Percussion der achten Klassen unter der Leitung von
Oliver Drechsel: Nicht Instrumente, sondern die Körper der Schüler
kreierten Musik.
Bürgermeister Thomas Dünchheim war derart angetan vom musikalischen
Geschehen, dass er nicht nur Studiendirektor Ulrich Anhut als Organisator der
Veranstaltung und dessen Helferschar herzlichen Dank sagte, sondern auch den über
200 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. "Ich bin stolz auf solch
eine Schule!" resümierte er und lud die vier Schülervertreter
und Ulrich Anhut zu einem Besuch bei der TV-Sendung "TvTotal" ein.
Nach der Premiere bereits im Jahr 2000 bot das Kulturfestival ´04 dieses
Jahr also wieder einen Hochgenuss für Kulturbegeisterte, doch auch kulturell
nicht ganz so versierte Besucher waren angetan von dem Spektakel. So stellte
ein Großvater lobend fest: "Gerade Musik und Tanz formen den Menschen
in positiver Art und Weise. Für mich ist es heute wieder ein Genuss, so
viele junge Menschen mitwirken zu sehen!"
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Drogenprävention
am OHG
Vom
09.03 bis zum 11.03. war Herr Fitzner von der Kreispolizeibehörde
Mettmann am OHG zu Gast, um den Klassen 8a, 8b und 8c
zu erklären, was Drogen sind, wie sie süchtig machen und
wie gefährlich sie sein können.
Dabei wurde festgestellt, dass legale Drogen, sprich Nikotin und Alkohol, jährlich
mehr Todesopfer fordern als illegale Suchtstoffe
wie Heroin. De facto: Bei Heroin sind es ca. 2500 Tote, bei Alkohol 40.000
und bei Nikotin sind es 127.750. Das sind 350 Menschen pro Tag, und das allein
in Deutschland.
Aber was sind nun Drogen? Drogen sind pflanzliche, chemische und tierische
Mittel, die einen Rausch erzeugen sollen. Rausch ist klar, pflanzlich versteht
man auch noch, chemisch ist ganz logisch LSD, aber was sind tierische Drogen?
Die Antwort: Die sogenannte Agga-Kröte stößt ein Sekret aus,
das Feinde abschrecken soll - aber Menschen "high" macht, wenn sie
die Kröte abschlecken.
Nebenbei wurde festgestellt, dass die AlcoPops durchaus gefährlich sind
und dass es eigentlich sinnvoll ist, sie um einiges teurer zu machen. Auf den
Flaschen steht `5,6% vol.´ Das ist etwa soviel wie in Bier mit um die
5%vol. Aber von wegen! Die AlcoPops haben im Gegensatz zu den Bierflaschen
nur etwa 0,25 Liter, das heißt die Konzentration des Alkohol ist viel
größer. Zwei Schnapsgläser reiner Alkohol ist in dem süßen
Zeug, und durch den Zucker gelangt dieser noch schneller ins Blut.
Ein
weiteres Thema war Ecstasy oder kurz XTC. Eingenommen, hat der Konsument
keinerlei Hunger oder Durstgefühl. Es löst eine Art Fieber
aus, die Körpertemperatur steigt, man schwitzt. Da man aber
nichts isst und vor allem nichts trinkt, trocknet der Körper
aus und man kollabiert. Kein besonders schönes Ende einer Party...
.
Alles das und vieles mehr über Drogen, deren Konsum und Folgen dieses
Konsums erklärte Herr Fitzner in vier sehr ansprechenden, aufklärenden
Schulstunden. Eine kleine Abwechslung zum "normalen" Unterricht,
da viel erzählt, belehrt und gelacht wurde.
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Literaturcafé 2004
Diese
Aufführung vom Donnerstag, den 04.03.2004, wurde vom Deutsch-LK
unter der Leitung von Herrn Heinzelmann veranstaltet. Der ungewöhnliche
Titel verriet bereits das Motto: „Es kommt 1.anders 2. als man
denkt! – -Texte in absurd und anderswo-“. Die Kulisse,
die hier zum ersten Mal als Bühne gebraucht wurde, war vollgestopft
mit Publikum und es kamen sogar einige Zuschauer mit absurder Kopfbedeckung
(z.B. ein Schuhkarton) für die damit der Eintritt von 1,01€ entfiel.
Es wurden Texte von verschiedenen Autoren verwendet, z.B. von Hans
Arp, Kurt Tucholsky, Ernst Jandl und Christian Morgenstern. Aus einigen
einfachen Gedichten wurden komplette Szenen erstellt und es gab auch
einige selbstgeschriebene Arbeiten. Zur Einstimmung gab es nach einer
etwas unüblichen Ansage ein Gedicht mit dem Titel „Dunkel
war´s, der Mond schien helle“ indem unter anderem totgeschossene
Hasen Schlittschuh liefen. Zu Auflockerung folgten später auch
einige Sprüche wie der folgende: „Wenige wissen, wie viel
man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.“ Dabei
gab es auch eine Auseinandersetzung mit Waldzwergen und Walzwerken,
was nicht ohne Schwierigkeiten ablief. Natürlich dürfte die
Bildung auch nicht zu kurz kommen: Den Zuschauern wurde eine revolutionäre
Definition des Lochs vermittelt. So ist der Rand eines Lochs beispielsweise
eine Grenzwache der Materie. Eine Antwort auf die Frage, was zuerst
da war, Loch oder Etwas, ließ sich dennoch nicht finden. Zu anderen
Erkenntnissen gehörte unter anderem, dass es bezüglich der
Zukunft sehr stark an Aufklärung mangelt. Besonders dramatisch
war allerdings ein Familiendrama, welches von einer Schauspielerin
mit viel Leidenschaft aufgebaut, aber von ihrem Szenenpartner im Ansatz
mit beharrlichem Schweigen erwürgt wurde. Er brach sein Schweigen
erst nach dem Abgang seiner Partnerin und begründete es mit der
Errettung des Publikums vor diesem Drama. Nach einem sehr ergreifenden, „geschriebenen“ Liebesbrief
folgte später ein selbstgeschriebenes „Physikalisches Märchen“.
Dabei handelte es sich um die spannende Liebesgeschichte zwischen Prinzessin
Elektrolyse und dem Grafen von Oszillo im Lande Physikalien. Zum Bedauern
der Zuschauer musste die mehrmals angekündigte Szene „Schnee
von morgen“ leider ausfallen, da der Schnee von morgen unglücklicherweise
geschmolzen ist. Alles in allem war die Aufführung ein voller
Erfolg, was sich nicht nur im langem Applaus des Publikums äußerte,
sondern auch in persönlichen Gratulationen nach dem Stück.
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Gibt
es Schönheitsideale bei Guppys?
Svenja
Oberdieck und Annika Heidkamp aus der 7b ging mit kleinen Fischen ein
großer Fisch ins Netz: Bei der Regionalausscheidung des "Jugend-forscht
Wettbewerbs 2004", der in diesem Jahr am 14. Februar im Gründer-
und Technologiezentrum in Solingen stattfand, beeindruckten die beiden
Mädchen mit ihrem Fisch-Projekt "Gibt es Schönheitsideale
bei Guppys?". Dazu hatten sie ihre Aquarien, mit denen sie unter
bestimmten Kriterien Verhaltensbeobachtungen bei Guppys durchgeführt
hatten, sowie zwei aufwendig gestaltete Poster mitgebracht.
"Eine Superidee!", so die Jury. Im Laufe des Vormittags mussten sich
die Schüler und Schülerinnen den Fragen der Jury, die noch weitere
40 Projekte begutachtete, stellen. Besonderen Anklang fand das Guppy-Projekt,
das von den Schülerinnen im Rahmen der Jugend-forscht AG unter der Leitung
von Christoph Krieger und Stefanie Mattern entwickelt und ausgearbeitet wurde.
Gelobt wurde neben der witzigen Fragestellung die aufwendige Untersuchung und
Auswertung der kleinen Forscherinnen.
Normalerweise wählen bei Fischen die Weibchen ihre männlichen Partner
aus. Dabei stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien sich die Weibchen
ein Männchen aussuchen.
Die beiden Forscherinnen ließen mehrere Weibchen zwischen dem farbenprächtigen
und imposanten "Willi" und dem unscheinbaren und kleinen "Floh" wählen.
Der eindeutige Sieger der Damenwahl: "Floh".
Für ihr bahnbrechendes Ergebnis erhielten Svenja und Annika im Rahmen
einer nachmittäglichen Feierstunde den von "Jugend-forscht" gesponserten
Sonderpreis, ein Jahres-Abo der Zeitschrift "National Geographics".
Noch ein weiterer Schüler des OHG wurde für sein Projekt gelobt.
Frank Nolte aus der 10a präsentierte der Jury und den Besuchern zum Thema
Verdunstungskühlung aus dem Bereich Technik ein selbstentwickeltes, selbstkühlendes
Tongefäß. Frank konnte neben der "Jugend-forscht"Urkunde
einen wertvollen Schlüsselanhänger in Empfang nehmen.
Nach diesem aufregenden Tag stand für alle fest, dass sich die viele Arbeit
und Mühe gelohnt hatte und dass sie eine erneute Teilnahme nicht ausschließen.
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Klasse
10a ist unter den Preisträgern der Bundeszentrale für politische
Bildung
Die
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a beteiligten sich
mit einem selbst gedrehten Film bei einem Wettbewerb der Bundeszentrale
für politische Bildung. Das Thema war "Daily Talks - Fiktion
oder Wirklichkeit" und die begeisterte Jury sprach der Klasse
für ihre Arbeit den Hauptpreis in Höhe von 1000 Euro zu.
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Mathebuch
neben Fussballfeld
Karneval.
Ein alljährliches Spektakel, vor allem für die jüngere
Generation. Auch dieses Jahr hieß es in der Aula wieder "Helau
und Alaaf - de jecken sin loss" pur. Dabei, neben den klassischen
Sträflingen, Indianern und Prinzessinnen, waren einige Schüler
und Schülerinnen ausgefallen verkleidet und präsentierten
stolz die Ergebnisse ihrer (oder Mamas) Kreationen wie beispielsweise
ein Mathebuch der sechsten Klasse, das zu "In the shadows" auf
der Bühne ausgelassen feierte oder ein Fussballfeld, das jedoch
die Chance
auf einen der ersten Preise für das beste Kostüm vergab.
Diese Preise erhielten stattdessen nach einem Auswahlverfahren eine
Meerjungfrau, ein edles Pärchen, eine Lehrerin sowie ein Paradiesvogel.
Begleitet und moderiert wurde die Feier - wie immer- von Karnevalsjeck Herrn
Schlee, dieses mal ganz im Sinne der 80er mit Tolle und Glanzhose. Auch andere
Lehrer der unteren Klassen gaben sich die Ehre. Während die langjährigen
Mitglieder des - nun leider aufgelösten - Elferrats Hexen, Zauberer
oder Mafiosi darstellten, hatte sich so mancher "Neuer" etwas einfallen
lassen, wie etwa Frau Ulbig im Scheichkostüm. Nach viel Tanz, Tohuwabohu
und Tollerei schloss die Veranstaltung traditionell mit der großen
Polonaise, allen voran Herr Schlee und eine Reihe Mexikaner. Hasta la vista
- bis zum nächsten Jahr.
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Personelle
Veränderung am OHG
Zum Ende
des ersten Halbjahres wurden die langjährigen Lehrer Herr Fey und
Herr Wiegand vom Schulleiter und
dem Lehrerkollegium in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig
konnte Frau Auth als neue Lehrerin am OHG begrüßt werden.



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"Das
Austauschkind"
Ein
Theaterstück nach dem Roman Christine Nöstlingers, wird am
Donnerstag, dem 25.05.2004 um 19.30 Uhr in der Aula des Otto-Hahn-Gymansiums
aufgeführt.
Die Theater-AG des OHG unter der leitung von Monika Schneider hat das Stück
seit einem Jahr einstudiert. Gezeigt werden Szenen aus dem Alltag der Wiener
Familie Mittermeier, der durch die Aufnahme eines englischen Austauschschülers
total durcheinander gerät.
Konflikte
zwischen Eltern und Kindern, Auseinandersetzung mit Vorurteilen sowie
das Ernstnehmen des Anderen sind zentrale Themen des Tücks, das
unsere 12 - 13 jährigen Schülerinnen und Schüler mit
Elan auf der Aulabühne in Szene setzen.
Karten
an der Abendkasse: Schüler 1 Euro/Erwachsene 2 Euro
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