Archiv 2004 Teil 1
 
Galeria Italiana - Besuch der italienischen Austauschschüler
Theateraufführung "Spieglein, Spieglein..."
Kleine Helden- wirklich in Not?
Chat statt Tafel
Mathematik- Olympiade
Kultur Pur
Drogenprävention am OHG
Literaturcafé 2004
Gibt es Schönheitsideale bei Guppys
Klasse 10a ist unter den Preisträgern
Personelle Veränderung am OHG
Mathebuch neben Fussballfeld
Theateraufführung "Das Austauschkind"
 
 
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Galeria Italiana
- Besuch der italienischen Austauschschüler -

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Spieglein Spieglein

In diesem Theaterstück von Robert Bra geht es um die 16 jährige Lisa, die an Magersucht leidet und im Krankenhaus trotz der Einflüsse ihrer inneren Stimme versucht wieder zu ihrem Normalgewicht zu kommen.

Lisa, die aufgrund eines dummen Spruchs eines Jungen das Essen eingeschränkt hat, wiegt inzwischen weit unter ihrem Normalgewicht. Ihre Eltern und ihre Freundinnen bekommen von all dem nichts mit. Als sie dann bis auf 40 kg abgemagert und knapp dem Tod entronnen ist, beginnt sie nun mit ihrer Therapie. Im Krankenhaus fällt es ihr schwer wieder zu essen, da sie der Meinung ist, dass sie gar nicht krank sei und sie sich in ihrem jetzigen Zustand super fühle. Doch dies redet ihr nur ihre innere Stimme ein. Lisa versucht gegen sie anzukämpfen, doch sie schafft es zunächst nicht. Vor lauter Zweifel sieht sie keine andere Möglichkeit mit diesem Problem umzugehen, als sich selbst mit einem Messer zu verletzen. Nur auf diese Weise kann sie sich selbst noch spüren. Als ihre Schwester Helena sie nach diesem Vorfall besucht, öffnet sich Lisa ihr gegenüber und erzählt ihr, dass eine zerstörerische Stimme sie ständig beeinflusst und ihr immer wieder zu suggerieren versucht, dass sie zu dick sei. Lisa bittet ihre Schwester um Hilfe und diese versucht sie, so gut es geht, aufzumuntern. Langsam fängt Lisa an ihr Selbstbewusstsein zu stärken und schafft es schließlich, dass diese Stimme ganz verschwindet und sie aus dem Krankenhaus entlassen wird.

Ich finde, dass dieses Theaterstück gut inszeniert worden ist und vor allem ein ganz wichtiges Thema anspricht. Das Bühnenbild ist gut ausgestattet gewesen, sodass man dem Stück gut folgen konnte. Außerdem fand ich die Auswahl der Schauspielerin treffend. Die Rolle der inneren Stimme ist von einer jungen und dünnen Schauspielerin gespielt worden, sodass man einen genaueren Eindruck bekam in welch einer Situation Lisa steckte. Durch ihre aggressive und laute stimme erschreckte sie Lisa und versuchte sie zu beeinflussen. Die Rolle von Lisa (gespielt von Anne Schröder), zeigt sehr deutlich, wie schwer es Lisa fällt, mit ihrer inneren Stimme fertig zu werden. Ihre Art wie sie mit verschiedenen Situationen im Stück konfrontiert wird, wird durch ihre Gestik spürbar. Die Musik, zu der Lisa tanzt, ist zum Theaterstück passend, da es in diesem Lied darum geht, dass man sich leer und nutzlos fühlt und dadurch nie zufrieden mit sich selbst ist.

 

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Kleine Helden - wirklich in Not?


Jungen sind wild und Mädchen sind brav! Mittlerweile gehört diese Aussage der Vergangenheit an, doch es ist nicht allzu lange her, dass sie vollkommen ernst genommen wurde. In dieser Zeit liegt die Geburtsstunde des Buches "Kleine Helden in Not - Jungen auf der Suche nach Männlichkeit". Der Autor des ersten Buches nur über Jungen in den feministischen 80er Jahren, Rainer Neutzling, ist durchaus offen für Kritik: Spontan, interessiert und völlig unvorbereitet nahm er eine eher informelle Einladung zu einer Diskussionsrunde mit den Pädagogikkursen der Jahrgangststufe 12 an. "Aus reinem Interesse", wie er betont, weshalb er auch von Bezahlung absah und der Schule sogar einige Exemplare seiner Werke zur Verfügung stellte.
Rainer Neutzling greift in seinem Fachbuch grundsätzlich auf Statistiken zurück, die seine Aussagen wie "Hyperaktivität und exzessiver Alkoholgenuss sind bei Jungen häufiger zu finden als bei weiblichen Personen" durchaus bestätigen. Aber hilft das Buch in dem Sinne der "Jungen-Partei" überhaupt, indem es diese Sachverhalte - nach Schülermeinung - recht überspitzt darstellt? Allgemeine Meinung unter den Schülern war daraufhin die vermeintliche Verallgemeinerung des Buches. Oft sei verstanden worden: Alle Jungen sind Säufer. Oft erscheine es zu einseitig und subjektiv, so die Schüler. Doch genau das sei der Hintergrund und Sinn dieses Buches, sagt wiederum Neutzling. Es solle eben genau dies darstellen: Ein Kontraprodukt gegenüber der feministischen Literatur über die "Problematik Jungen". Keinesfalls solle das Buch eine Erklärung für alles liefern, lediglich Auffälligkeiten verständlicher machen. Neutzling regte an, das Buch als Idee zu sehen, als eine Art Anregung, wie man sich bestimmte Sachverhalte erklären könnte. Darin besteht natürlich auch die Freiheit eine eigene Meinung zu dem Thema zu haben, die womöglich von Neutzlings abweiche, erklärte er. Der Zweck seines Buches? Einen Kontrast deutlich machen: Die förderungsbedürftigen und von den Jungen an die Seite gedrängten Mädchen auf der einen Seite, jedoch die krankheitsanfälligeren - besonders im Bereich der Psyche wie stottern etc. - Jungen, die laut Statistik bis heute auch Verhaltensauffälligkeiten öfter aufweisen als Mädchen.
Ein weiteres Thema: Werden wir tatsächlich unseren Eltern "automatisch" ähnlich, egal wie sehr man sich dagegen sträubt? Neutzlings Behauptung: Ja, jedoch schleichend und unbewusst. "90 Prozent aller Erziehung findet unbewusst statt, es bleiben also nur 10 Prozent Entwicklungspotential, das ist meine These!" Doch es wirken vielerlei Faktoren sowie Bezugsgruppen auf eine Person ein, allein eine Art Neuorientierung der heutigen Zeit sei ebenfalls einflussnehmend. Heute soll ein Mädchen laut Werbung sexy und selbstbewusst sein, ihre Rollenanforderung wird damit zunehmend komplizierter, wodurch ebenfalls eine Person geprägt wird. Wie man seine Kinder möglichst frei und doch beschützt erzieht? Neutzlings Appell: "Erstens: Achte die Gefühle deiner Kinder! Zweitens: Schau zweimal hin! Drittens: Übergehe nie die Angst deines Kindes!"

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Chat statt Tafel

Im Rahmen des Politik Unterrichts der Klasse 10 nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Internet Chat mit der Staatssekretärin Prof. Dr. Miriam Meckel zum Thema EU-Osterweiterung teil. Im Rahmen der Unterrichtsreihe 'Europa' stieß Kursleiter Ulrich Krapp zufällig auf der Homepage der Landesregierung auf dieses Angebot. Die Schüler bereiteten sich eine Woche intensiv auf diesen Chat vor. Jede Gruppe beschäftigte sich mit einem der 10 neuen Mitgliedsstaaten und bereitete hierzu Fragen vor. Doch zum Bedauern aller gab es beim Chat technische Probleme und die Fragen der gut präparierten Schüler wurden teilweise erst mit einer 15minütigen Verzögerung beantwortet. Hinzu kam, dass sich einige Schüler gewünscht hätten, dass ihre Fragen noch ein wenig konkreter beantwortet würden. Alles in Allem hatten sich Schüler und Lehrer ein wenig mehr von diesem alternativen Unterricht versprochen, was aber zum größten Teil an den technischen Problemen mit dem Internet lag.

 

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Auf sie können wir zählen...


Die Mathematik-Olympiade: das Ziel vieler, die Bemühungen einiger und der Erfolg weniger Schüler! Auch dieses Jahr kann sich das OHG glücklich schätzen tüchtigen Mathematik-Nachwuchs gefördert zu haben. Julia Terhaar(11) und Fabian Allmendinger(16) belegten beim Landeswettbewerb der Mathematik-Olympiade den ersten und dritten Platz.
Für Fabian ist die Olympiade mittlerweile schon fast Routine, vor zwei Jahren qualifizierte er sich sogar für den Bundeswettbewerb: "Im sechsten Schuljahr hab ich das erste Mal mitgemacht und Spaß an den Aufgaben bekommen", so der Zehntklässler. Vielleicht tritt ja nun Sechstklässlerin Julia Terhaar in seine Fußstapfen: " In meiner Klasse machen viele beim Wettbewerb mit, da macht es besonders viel Spaß." Manchmal ist jedoch das Alter hinderlich, denn eigentlich hätte sie sich auf Grund ihres Ergebnisses für den Bundeswettbewerb qualifiziert, doch der wird erst ab Klasse 8 ausgetragen.
Schulleiter Hagen Bastian ist stolz auf seine Mathe-Asse, betont aber auch die breite Beteiligung seiner Schüler an der Knobel-Olympiade: Von 50 Teilnehmern beim Wettbewerb in der Schule erreichten 37 die Kreisebene, 20 holten dort Preise - und nun räumt Julia auf Landesebene ab.
Mitverantwortlich für das Mathe-Interesse vieler OHG-Schüler ist die Arbeitsgemeinschaft von Joachim Kuhrig. In drei Altersgruppen können die Schüler hier über mathematische Probleme grübeln, die im normalen Lehrplan keinen Platz - und wahrscheinlich auch keinen Anklang - finden würden. Ähnlich wie beim Wettbewerb sind das "ganz andere Aufgaben", sagt Fabian. Im Schulunterricht sind es eben Rechenaufgaben, im Wettbewerb Denkaufgaben.

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Kultur Pur

Ein Feuerwerk der guten Laune, das am Freitag, dem 19.03., erst weit nach Mitternacht abbrannte und über 1000 Gäste in der Aula hellauf begeisterte hätte nicht bunter und facettenreicher sein können. Das Kulturfestival 2004: ein Großereignis anlässlich des 35-jährigen Schuljubiläums des OHGs! Mit Theater, Tanz und Kabarett sowie klassischer und moderner Musik von, mit und für Schüler und Lehrer überbot ein Höhepunkt den nächsten. Für jeden Geschmack war etwas dabei, so betont auch die stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Evelyn Steinfort: "Eine Schule zum Wohlfühlen!". Wohlfühlen, das fällt bei klassischer Musik nicht schwer, die beiden Musiklehrer Helmut Krämer und Oliver Drechsel zauberten vierhändig am Flügel sechs ungarische Tänze von Johannes Brahms und die mehrfache "Jugend Musiziert"-Preisträgerin Simone Droik begeisterte mit ihren Künsten auf dem Knopfakkordeon. Die temperamentvolle und feurige Atmosphäre wurde abgelöst von einem amüsanten Kabarettstück, einstudiert von einer 13-köpfigen Truppe unter der Federführung von Peter Heinzelmann, der die Arbeitsgemeinschaft in seiner Freizeit leitet. "Fast Food" nannte sich das Werk: Egal ob Big Mäc, Hot Dog oder Popcorn, alles Ungesunde bekam sein Fett weg, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wieviel unproblematischer wäre doch die gesamte Völkerverständigung, wenn alle Kaugummi kauten?
Einen weiteren kulturellen Leckerbissen boten Julia Krämer und Hilmar Fries mit ihren Chansons. Mit einer Mischung aus intelligentem Humor, Gesang und Kabarett begeisterten die Preisträger des Wettberwerbs "Chanson ´99" mit mal witzigen, mal nachdenklichen Passagen aus ihrem Bühnenprogramm. "Ich geb dich niemals wieder her", so schmetterte die Sängerin bei einem Liebeslied voller Inbrunst. Für den aufopferungsvollen Ehemann, oder den feurigen Liebhaber? Nein, besser: Für den geliebten Fernseher!
Auch die Sekundarstufe 1 war aktiv dabei: Szenen aus Christine Nöstlingers "Das Austauschkind" wurden dargeboten und für die Gehörgänge gab es die Body-Percussion der achten Klassen unter der Leitung von Oliver Drechsel: Nicht Instrumente, sondern die Körper der Schüler kreierten Musik.
Bürgermeister Thomas Dünchheim war derart angetan vom musikalischen Geschehen, dass er nicht nur Studiendirektor Ulrich Anhut als Organisator der Veranstaltung und dessen Helferschar herzlichen Dank sagte, sondern auch den über 200 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. "Ich bin stolz auf solch eine Schule!" resümierte er und lud die vier Schülervertreter und Ulrich Anhut zu einem Besuch bei der TV-Sendung "TvTotal" ein.
Nach der Premiere bereits im Jahr 2000 bot das Kulturfestival ´04 dieses Jahr also wieder einen Hochgenuss für Kulturbegeisterte, doch auch kulturell nicht ganz so versierte Besucher waren angetan von dem Spektakel. So stellte ein Großvater lobend fest: "Gerade Musik und Tanz formen den Menschen in positiver Art und Weise. Für mich ist es heute wieder ein Genuss, so viele junge Menschen mitwirken zu sehen!"

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Drogenprävention am OHG

Vom 09.03 bis zum 11.03. war Herr Fitzner von der Kreispolizeibehörde Mettmann am OHG zu Gast, um den Klassen 8a, 8b und 8c zu erklären, was Drogen sind, wie sie süchtig machen und wie gefährlich sie sein können.
Dabei wurde festgestellt, dass legale Drogen, sprich Nikotin und Alkohol, jährlich mehr Todesopfer fordern als illegale Suchtstoffe wie Heroin. De facto: Bei Heroin sind es ca. 2500 Tote, bei Alkohol 40.000 und bei Nikotin sind es 127.750. Das sind 350 Menschen pro Tag, und das allein in Deutschland.
Aber was sind nun Drogen? Drogen sind pflanzliche, chemische und tierische Mittel, die einen Rausch erzeugen sollen. Rausch ist klar, pflanzlich versteht man auch noch, chemisch ist ganz logisch LSD, aber was sind tierische Drogen? Die Antwort: Die sogenannte Agga-Kröte stößt ein Sekret aus, das Feinde abschrecken soll - aber Menschen "high" macht, wenn sie die Kröte abschlecken.
Nebenbei wurde festgestellt, dass die AlcoPops durchaus gefährlich sind und dass es eigentlich sinnvoll ist, sie um einiges teurer zu machen. Auf den Flaschen steht `5,6% vol.´ Das ist etwa soviel wie in Bier mit um die 5%vol. Aber von wegen! Die AlcoPops haben im Gegensatz zu den Bierflaschen nur etwa 0,25 Liter, das heißt die Konzentration des Alkohol ist viel größer. Zwei Schnapsgläser reiner Alkohol ist in dem süßen Zeug, und durch den Zucker gelangt dieser noch schneller ins Blut.
Ein weiteres Thema war Ecstasy oder kurz XTC. Eingenommen, hat der Konsument keinerlei Hunger oder Durstgefühl. Es löst eine Art Fieber aus, die Körpertemperatur steigt, man schwitzt. Da man aber nichts isst und vor allem nichts trinkt, trocknet der Körper aus und man kollabiert. Kein besonders schönes Ende einer Party... .
Alles das und vieles mehr über Drogen, deren Konsum und Folgen dieses Konsums erklärte Herr Fitzner in vier sehr ansprechenden, aufklärenden Schulstunden. Eine kleine Abwechslung zum "normalen" Unterricht, da viel erzählt, belehrt und gelacht wurde.

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Literaturcafé 2004

Diese Aufführung vom Donnerstag, den 04.03.2004, wurde vom Deutsch-LK unter der Leitung von Herrn Heinzelmann veranstaltet. Der ungewöhnliche Titel verriet bereits das Motto: „Es kommt 1.anders 2. als man denkt! – -Texte in absurd und anderswo-“. Die Kulisse, die hier zum ersten Mal als Bühne gebraucht wurde, war vollgestopft mit Publikum und es kamen sogar einige Zuschauer mit absurder Kopfbedeckung (z.B. ein Schuhkarton) für die damit der Eintritt von 1,01€ entfiel. Es wurden Texte von verschiedenen Autoren verwendet, z.B. von Hans Arp, Kurt Tucholsky, Ernst Jandl und Christian Morgenstern. Aus einigen einfachen Gedichten wurden komplette Szenen erstellt und es gab auch einige selbstgeschriebene Arbeiten. Zur Einstimmung gab es nach einer etwas unüblichen Ansage ein Gedicht mit dem Titel „Dunkel war´s, der Mond schien helle“ indem unter anderem totgeschossene Hasen Schlittschuh liefen. Zu Auflockerung folgten später auch einige Sprüche wie der folgende: „Wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.“ Dabei gab es auch eine Auseinandersetzung mit Waldzwergen und Walzwerken, was nicht ohne Schwierigkeiten ablief. Natürlich dürfte die Bildung auch nicht zu kurz kommen: Den Zuschauern wurde eine revolutionäre Definition des Lochs vermittelt. So ist der Rand eines Lochs beispielsweise eine Grenzwache der Materie. Eine Antwort auf die Frage, was zuerst da war, Loch oder Etwas, ließ sich dennoch nicht finden. Zu anderen Erkenntnissen gehörte unter anderem, dass es bezüglich der Zukunft sehr stark an Aufklärung mangelt. Besonders dramatisch war allerdings ein Familiendrama, welches von einer Schauspielerin mit viel Leidenschaft aufgebaut, aber von ihrem Szenenpartner im Ansatz mit beharrlichem Schweigen erwürgt wurde. Er brach sein Schweigen erst nach dem Abgang seiner Partnerin und begründete es mit der Errettung des Publikums vor diesem Drama. Nach einem sehr ergreifenden, „geschriebenen“ Liebesbrief folgte später ein selbstgeschriebenes „Physikalisches Märchen“. Dabei handelte es sich um die spannende Liebesgeschichte zwischen Prinzessin Elektrolyse und dem Grafen von Oszillo im Lande Physikalien. Zum Bedauern der Zuschauer musste die mehrmals angekündigte Szene „Schnee von morgen“ leider ausfallen, da der Schnee von morgen unglücklicherweise geschmolzen ist. Alles in allem war die Aufführung ein voller Erfolg, was sich nicht nur im langem Applaus des Publikums äußerte, sondern auch in persönlichen Gratulationen nach dem Stück.

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Gibt es Schönheitsideale bei Guppys?

Svenja Oberdieck und Annika Heidkamp aus der 7b ging mit kleinen Fischen ein großer Fisch ins Netz: Bei der Regionalausscheidung des "Jugend-forscht Wettbewerbs 2004", der in diesem Jahr am 14. Februar im Gründer- und Technologiezentrum in Solingen stattfand, beeindruckten die beiden Mädchen mit ihrem Fisch-Projekt "Gibt es Schönheitsideale bei Guppys?". Dazu hatten sie ihre Aquarien, mit denen sie unter bestimmten Kriterien Verhaltensbeobachtungen bei Guppys durchgeführt hatten, sowie zwei aufwendig gestaltete Poster mitgebracht.
"Eine Superidee!", so die Jury. Im Laufe des Vormittags mussten sich die Schüler und Schülerinnen den Fragen der Jury, die noch weitere 40 Projekte begutachtete, stellen. Besonderen Anklang fand das Guppy-Projekt, das von den Schülerinnen im Rahmen der Jugend-forscht AG unter der Leitung von Christoph Krieger und Stefanie Mattern entwickelt und ausgearbeitet wurde. Gelobt wurde neben der witzigen Fragestellung die aufwendige Untersuchung und Auswertung der kleinen Forscherinnen.
Normalerweise wählen bei Fischen die Weibchen ihre männlichen Partner aus. Dabei stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien sich die Weibchen ein Männchen aussuchen.
Die beiden Forscherinnen ließen mehrere Weibchen zwischen dem farbenprächtigen und imposanten "Willi" und dem unscheinbaren und kleinen "Floh" wählen. Der eindeutige Sieger der Damenwahl: "Floh".
Für ihr bahnbrechendes Ergebnis erhielten Svenja und Annika im Rahmen einer nachmittäglichen Feierstunde den von "Jugend-forscht" gesponserten Sonderpreis, ein Jahres-Abo der Zeitschrift "National Geographics".
Noch ein weiterer Schüler des OHG wurde für sein Projekt gelobt. Frank Nolte aus der 10a präsentierte der Jury und den Besuchern zum Thema Verdunstungskühlung aus dem Bereich Technik ein selbstentwickeltes, selbstkühlendes Tongefäß. Frank konnte neben der "Jugend-forscht"Urkunde einen wertvollen Schlüsselanhänger in Empfang nehmen.
Nach diesem aufregenden Tag stand für alle fest, dass sich die viele Arbeit und Mühe gelohnt hatte und dass sie eine erneute Teilnahme nicht ausschließen.


 

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Klasse 10a ist unter den Preisträgern der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a beteiligten sich mit einem selbst gedrehten Film bei einem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Thema war "Daily Talks - Fiktion oder Wirklichkeit" und die begeisterte Jury sprach der Klasse für ihre Arbeit den Hauptpreis in Höhe von 1000 Euro zu.

 

 

 

 

 

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Mathebuch neben Fussballfeld

Karneval. Ein alljährliches Spektakel, vor allem für die jüngere Generation. Auch dieses Jahr hieß es in der Aula wieder "Helau und Alaaf - de jecken sin loss" pur. Dabei, neben den klassischen Sträflingen, Indianern und Prinzessinnen, waren einige Schüler und Schülerinnen ausgefallen verkleidet und präsentierten stolz die Ergebnisse ihrer (oder Mamas) Kreationen wie beispielsweise ein Mathebuch der sechsten Klasse, das zu "In the shadows" auf der Bühne ausgelassen feierte oder ein Fussballfeld, das jedoch die Chance auf einen der ersten Preise für das beste Kostüm vergab. Diese Preise erhielten stattdessen nach einem Auswahlverfahren eine Meerjungfrau, ein edles Pärchen, eine Lehrerin sowie ein Paradiesvogel.
Begleitet und moderiert wurde die Feier - wie immer- von Karnevalsjeck Herrn Schlee, dieses mal ganz im Sinne der 80er mit Tolle und Glanzhose. Auch andere Lehrer der unteren Klassen gaben sich die Ehre. Während die langjährigen Mitglieder des - nun leider aufgelösten - Elferrats Hexen, Zauberer oder Mafiosi darstellten, hatte sich so mancher "Neuer" etwas einfallen lassen, wie etwa Frau Ulbig im Scheichkostüm. Nach viel Tanz, Tohuwabohu und Tollerei schloss die Veranstaltung traditionell mit der großen Polonaise, allen voran Herr Schlee und eine Reihe Mexikaner. Hasta la vista - bis zum nächsten Jahr.

 

 

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Personelle Veränderung am OHG

Zum Ende des ersten Halbjahres wurden die langjährigen Lehrer Herr Fey und Herr Wiegand vom Schulleiter und dem Lehrerkollegium in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig konnte Frau Auth als neue Lehrerin am OHG begrüßt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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"Das Austauschkind"

Ein Theaterstück nach dem Roman Christine Nöstlingers, wird am Donnerstag, dem 25.05.2004 um 19.30 Uhr in der Aula des Otto-Hahn-Gymansiums aufgeführt.
Die Theater-AG des OHG unter der leitung von Monika Schneider hat das Stück seit einem Jahr einstudiert. Gezeigt werden Szenen aus dem Alltag der Wiener Familie Mittermeier, der durch die Aufnahme eines englischen Austauschschülers total durcheinander gerät.

Konflikte zwischen Eltern und Kindern, Auseinandersetzung mit Vorurteilen sowie das Ernstnehmen des Anderen sind zentrale Themen des Tücks, das unsere 12 - 13 jährigen Schülerinnen und Schüler mit Elan auf der Aulabühne in Szene setzen.

Karten an der Abendkasse: Schüler 1 Euro/Erwachsene 2 Euro

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